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Obama und Bill Clinton: Nach Funkstille "fantastisches" Telefonat

Die "Funkstille" nach dem bitteren Vorwahlkampf der US-Demokraten ist vorbei: Präsidentschaftskandidat Barack Obama und Ex-Präsident Bill Clinton haben am Montag erstmals wieder direkt miteinander gesprochen. Clinton sagte Wahlkampfhilfe für den ehemaligen Rivalen seiner Frau Hillary zu.

Die beiden Politiker hätten ein “fantastisches” Telefongespräch geführt, sagte Obamas Sprecher Bill Burton. Clinton seinerseits habe das Telefonat als “großartig” empfunden, schilderte Terry McAuliffe, der ehemalige Wahlkampfmanager von Hillary Clinton.

Die Ex-First Lady hatte sich Anfang Juni geschlagen geben müssen und sich bereits kurz darauf hinter den Sieger Obama gestellt. Ihr Mann ließ dagegen erst in der vergangenen Woche die Öffentlichkeit in knapper Form über einen Sprecher wissen, dass auch er Obama zur Seite stehen werde. In Medienberichten hatte es zuvor geheißen, Bill Clinton habe sich von Obama im Wahlkampf herabgesetzt gefühlt und sei nach wie vor zornig darüber.

Nach Angaben aus Obamas Wahlkampflager griff der Senator aus Illinois am Montag schließlich zum Telefon. Er und Clinton hätten 20 Minuten miteinander gesprochen, sagte Sprecher Burton. “Er (Obama) hat Bill Clinton schon immer für eine der größten Führungspersönlichkeiten der Nation und für einen der brillantesten Köpfe gehalten und er freut sich darauf, ihn im Wahlkampf zu sehen und in den kommenden Monaten seinen Rat zu erhalten.”

Clintons Sprecher Matt McKenna sagte, der Ex-Präsident sei nach wie vor von Obama und dessen Wahlkampagne beeindruckt und er freue sich darauf, für ihn und mit ihm in den kommenden Monaten Wahlkampf zu führen. “Der (Ex-)Präsident glaubt, dass Senator Obama eine große Inspiration für Millionen Menschen überall im Land ist, und er weiß, dass er (Obama) den Wandel bringen wird, den Amerika benötigt…”, erklärte McKenna.

Obama wehrte sich unterdessen bei einem Wahlkampf-Auftritt gegen falsche Gerüchte über seine Religionszugehörigkeit und anhaltende Vorwürfe, es mangele ihm an Patriotismus. In einer Rede in Independence (Bundesstaat Missouri) vor dem amerikanischen Nationalfeiertag Independence Day (Unabhängigkeitstag) am kommenden Freitag stellte er erneut klar, dass er kein Muslim, sondern Christ sei. Er sprach von einer gegen ihn gerichteten Angstkampagne.

Er habe in den 16 Monaten seines Wahlkampfes wiederholt erfahren müssen, dass sein Patriotismus infrage gestellt werde, sagte Obama am Montag unter anderem mit Blick auf Gerüchte, nach denen er sich weigere, einen Treueschwur auf die Fahne zu leisten. Diese Zweifel seien zum Teil auf eigene “Unbekümmertheit” zurückzuführen, räumte der Senator ein, aber häufiger auf das Bestreben mancher, politisch zu punkten und Angst über seine Person und politischen Standpunkte zu wecken. “Ich werde niemals in diesem Wahlkampf den Patriotismus anderer infrage stellen und ich werde nicht untätig zusehen, wenn andere meinen (Patriotismus) anzweifeln”, sagte Obama.

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