Obama gibt schweren Fehler in Libyen zu

Obamas Amtszeit vor dem Ende
Obamas Amtszeit vor dem Ende
US-Präsident Barack Obama hat den nach seinem Empfinden größten Fehler seiner Amtszeit eingestanden: Vom Sender Fox News danach befragt sagte Obama am Sonntag, sein wohl größter Fehler sei das Scheitern beim Ausarbeiten eines Plans für den Tag nach der "Intervention in Libyen" und dem Sturz von Machthaber Muammar al-Gaddafi gewesen. Es damals aber "richtig" gewesen, in Libyen einzugreifen.


Nach dem Sturz und dem Tod von Gaddafi im Zuge des NATO-Einsatzes in Libyen im Jahr 2011 war das Land ins Chaos gestürzt. Libyen wird von zahlreichen bewaffneten Milizen beherrscht, außerdem ringt eine von der UNO unterstützte nationale Einheitsregierung um Anerkennung. Obama hatte bereits kürzlich in einem Interview die Lage in dem nordafrikanischen Land als ein “Durcheinander” bezeichnet.

Doch auch an die größte Leistung während seiner Amtszeit erinnerte sich Obama – nämlich die US-Wirtschaft vor einer “großen Depression” bewahrt zu haben. Von Fox News nach seinem schönsten Tag im Weißen Haus befragt sagte er, das sei der Tag gewesen, an dem die Gesundheitsreform angenommen worden sei.

Auch an seinen schlimmsten Moment dachte Obama zurück: Den Tag, an dem er im Dezember 2012 nach Newtown in Connecticut reiste, nachdem ein Amokläufer dort 20 Kinder und sechs Erwachsene in einer Schule getötet hatte.

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