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Nur acht Personen machen diesen Beruf in Vorarlberg

©VOL.AT/Madlener
Stefan Würbel ist einer von acht Personen, welche sich um die über 1.000 VKW Strommasten kümmern. Wir durften ihn und zwei seiner Arbeitskollegen bei der Arbeit begleiten.

In rund 70 Metern Höhe befindet sich der Arbeitsplatz von Stefan Würbel. Seit 11 Jahre ist er bereits für die VKW in luftiger Höhe unterwegs. Doch wie kommt man zu diesem Beruf?

360 Grad spektakulärer Blick

Eine Leidenschaft für die Höhe

Als Stefan die Jobausschreibung der VKW vor 11 Jahren sah, war sein Interesse geweckt. Er empfand seinen damaligen Beruf als eintönig, nutzte die Chance und bewarb sich. Mehr als zehn Jahre später bereut er seine Entscheidung für keinen Moment. "Jeder Tag ist anders", erzählt der 40-Jährige im Interview. "Aber man muss schon eine gewisse Leidenschaft für die Höhe mitbringen", führt er weiter aus.

Lediglich acht Personen machen genau diesen waghalsigen Beruf in Vorarlberg. Im Gegensatz dazu gibt es rund 1.000 Strommasten, die zu ihrem Zuständigkeitsgebiet gehören. Von März bis in den Herbst hinein sind die Männer in rund 70 Meter Höhe unterwegs. Lediglich das Wetter macht ihnen hier und da einen Strich durch die Rechnung.

Überwindung ist dabei

Selbst wenn Stefan seinen Beruf liebt, gibt es auch bei ihm Tage, an denen er sich überwinden muss. "Es ist nicht so, dass es irgendwann, wie zum Alltag wird. Gerade bei manchen Witterungen, wie zum Beispiel bei Wind, muss man sich manchmal schon überwinden." Dennoch würde er seinen Beruf um nichts in der Welt eintauschen.

Damit in dieser unglaublichen Höhe den Mitarbeitern nichts passiert, müssen die Arbeiter jedes Jahr eine Nachschulung machen. Die Bilanz des Teams spricht für sich: Wie Stefan Waibel im Interview erzählt, gab es in den 11 Jahren, in welchen er diesen Beruf macht, noch nie einen größeren Zwischenfall. "Hier und da schlägt man sich mal das Knie an, aber mehr ist zum Glück in den vergangenen Jahren nicht passiert."

(VOL.AT)

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