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Notschlafstellen in Vorarlberg: Beinahe alle Betten bei der Caritas und im Haus Bonetti besetzt

Noch bis Mittwoch befinden sich die Temperaturen im Tiefflug. Vor allem Menschen ohne Dach über dem Kopf bringt das in eine schwierige Situation. Denn die vorgesehenen Notschlafstellen der Caritas und das Haus Kaplan Bonetti sind aktuell gut besucht - Schlafplätze werden rar.

Die Caritas betreibt die Notschlafstelle in Feldkirch und ist somit zuständig für das Vorarlberger Oberland. Acht Betten stehen für eine Notunterbringung für maximal 28 Nächte zur Verfügung. Aktuell sind davon sechs Plätze besetzt, wobei diese Zahl von Nacht zu Nacht schwankt. Ähnlich sieht die Situation im Haus Kaplan Bonetti in Dornbirn aus: Es ist unabhängig von der Wetterlage gut ausgelastet, dennoch findet sich laut Geschäftsführerin Cornelia Matt immer eine Lösung für eine kurzfristige Überbrückung.

215 Gäste im Jahr 2017

Im Rahmen der ARGE Wohnungslosenhilfe führt die Caritas seit fünf Jahren Stichprobenerhebungen im Monat Oktober durch. 2017 wurden an den Beratungsstellen der ambulanten Wohnungslosenhilfe 71 Personen registriert, die entweder obdachlos oder in Notschlafstellen untergebracht waren. Insgesamt hatte die Caritas im vergangenen Jahr 215 Gäste, davon waren 85 Prozent Männer.

VOL.AT/Paulitsch
VOL.AT/Paulitsch ©VOL.AT/Paulitsch

Sofort Polizei und Rettung informieren

Wenn man jemanden im Freien schlafend auffindet, sollte sofort die Exekutive und die Rettung informiert werden. Personen, die selbst dazu in der Lage sind, können sich rund um die Uhr an die Notschlafstelle unter der Nummer 00522/200-1200 wenden. Wer über 18 Jahre alt und in Wohnungsnot ist, bekommt sofort und unbürokratisch, auch mitten in der Nacht, eine Überbrückungshilfe im Haus Kaplan Bonetti. Auch dort ist rund um die Uhr eine Ansprechperson im Dienst.

Miro Kuzmanovic
Miro Kuzmanovic ©Miro Kuzmanovic

Leistbares Wohnen ist A und O

Die Mehrzahl der Menschen, die Notschlafstellen nutzen, benötigen vor allen Dingen eines: eine leistbare Wohnung. “Eine Chance auf ein menschenwürdiges Dach über dem Kopf, das finanzierbar ist”, so Elke Kager von der Caritas. Um der Obdachlosigkeit entgegenzuwirken, müsste auch hier beim leistbaren Wohnen angesetzt werden. Denn es muss bereits im Vorfeld verhindert werden, dass jemand die Wohnung verliert und in Wohnungsnot gerät. “Gerade in Zeiten, in denen leistbarer Wohnraum knapp ist, ist die effektivste Wohnungslosenhilfe die Wohnraumsicherung. Damit wir hier helfen können, ist es wichtig, dass sich Menschen mit Wohnungsproblemen möglichst frühzeitig an die Beratungsstellen der ambulanten Wohnungslosenhilfe wenden”, weiß Karger.

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