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Nosbusch war nicht glücklich

Desiree Nosbusch, Moderatorin und ehemaliger Kinderstar, sieht ihre frühe Karriere nicht nur positiv. Sie im Show-Geschäft nur selten wirklich glücklich.

Desiree Nosbusch, Moderatorin und ehemaliger Kinderstar, sieht ihre frühe Karriere nicht nur positiv. In den 25 Jahren, die sie im Show-Geschäft sei, sei sie „insgesamt vielleicht drei, vier Jahre richtig glücklich“ gewesen, sagte Nosbusch, die am Montag 37 Jahre alt wurde, am Abend in der ARD-Sendung „Beckmann“.

„Das größte Problem war, dass ich oft nicht wusste, wer ich eigentlich bin.“ Heute habe sie eine größere innere Ruhe und möge sich selbst mehr. Nosbusch begann ihre Karriere als Zwölfjährige bei Radio RTL in ihrer Heimat Luxemburg. Sie habe oft gegen das Image der vorlauten Göre ankämpfen müssen, obwohl sie sich selbst erst habe finden müssen, sagte sie.

In besonders schlechter Erinnerung ist Nosbusch eine Sendung, die ihr ein einjähriges Fernsehverbot einbrachte. Darin hatte sie den damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß unter Verweis auf dessen Leibesfülle gefragt, wieso einer jungen Frau in Bayern eine Stelle als Beamtin verweigert werde, nur weil sie dick sei. „Ich wurde mit einer Eskorte von Sicherheitsbeamten aus der Sendung abgeholt, weil Morddrohungen eingingen.“

Zur langjährigen Beziehung zu ihrem inzwischen verstorbenen Manager, dem 30 Jahre älteren Georg Bossert, sagte Nosbusch, es sei „keine große Liebesbeziehung, aber auch kein Vaterkomplex“ gewesen. Sie versuche selbst noch eine Antwort zu finden, was genau es gewesen sei, aber „heute, wo ich weiß, was Liebe ist, war’s keine Liebe“. Nosbusch ist seit 1991 mit dem österreichischen Komponisten Harald Kloser verheiratet und hat einen Sohn. Am Donnerstag startet ihre neue ARD-Show „Made in Europe“.

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