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Nordkorea: Recht auf ziviles Atomprogramm

Südkorea hat Nordkorea das Recht auf ein ziviles Atomprogramm eingeräumt. "Nordkoreas Forderung nach der Aufrechterhaltung eines friedlichen Nuklearprogramms sollte als natürliches Recht erlaubt werden."

Das sagte Wiedervereinigungsminister Chung Dong Young am Donnerstag in Seoul.

Chung räumte zugleich ein, dass es ohne die Zustimmung der USA nicht möglich sei, einen Leichtwasserreaktor für die Energieproduktion in Nordkorea zu bauen. „Dennoch, Atomreaktoren für friedliche Zwecke zu behalten, ist Nordkoreas grundlegendes Recht.“

Die USA werfen Nordkorea vor, Atomwaffen herstellen zu wollen. Washington fordert, dass das Land sämtliche Kernkraftaktivitäten einschließlich der zivilen Nutzung der Atomkraft aufgibt. Die Sechs-Nationen-Gespräche zur Beilegung des Atomstreits waren vor zwei Wochen nach mehr als einem Jahr wieder aufgenommen worden. Am Wochenende wurden sie für drei Wochen unterbrochen.

US-Verhandlungsführer Christopher Hill hatte erklärt, die nordkoreanische Führung bestehe darauf, Leichtwasserreaktoren zur Stromerzeugung nutzen zu dürfen. Dieses stehe jedoch „nicht zur Diskussion“. An den Sechs-Nationen-Gesprächen sind neben den beiden koreanischen Staaten und den USA auch China, Japan und Russland beteiligt.

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