Nordkorea: Rakete stürzte nach Start ab

Die von Nordkorea Anfang Juli testweise abgefeuerte Langstreckenrakete ist Medienberichten zufolge deutlich kürzer geflogen als bisher angenommen.

Die Rakete vom Typ Taepodong-2 sei kurz nach dem Start nur rund 1,5 Kilometer vom Abschussort entfernt wieder heruntergekommen, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Sonntag unter Berufung auf Kreise.

Die Regierung in Tokio hatte zunächst berichtet, das Geschoß sei erst nach etwa 640 Kilometern in das Japanische Meer gefallen. Trotz des Fehlschlags waren die insgesamt mindestens sieben Raketentests des kommunistischen Landes Anfang Juli weltweit scharf verurteilt worden. Die Taepodong-2 soll Experten zufolge auch US-Gebiet erreichen können.

Die neuen Erkenntnisse deuten einem japanischen Regierungsvertreter zufolge aber darauf hin, dass Nordkoreas Raketentechnik noch nicht so ausgereift ist. „Es wird vermutlich eine ganze Weile dauern, bis Nordkorea wieder eine Taepodong-2 startet“, sagte er einer japanischen Zeitung.

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