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Nordkorea: Ok für IAEO-Inspektionen

Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), Mohammed ElBaradei, hat die Einigung bei den Sechser-Gesprächen über das nordkoreanische Atomprogramm bestätigt.

Die Regierung Nordkoreas habe im Rahmen der Gespräche versichert, sie werde dem Atomsperrvertrag wieder beitreten sowie Inspektionen zulassen, sagte ElBaradei am Montag vor dem Beginn der Gouverneursratsitzung vor Journalisten in Wien.

Ein Datum sei bisher nicht vereinbart worden, Nordkorea spreche von einem baldigen Zeitpunkt. ElBaradei sprach von einem komplexen Inspektionsprozess, da die IAEO seit 2002 keine Inspektionen in Nordkorea mehr vornehmen haben können. Das Ergebnis der Verhandlungen über das Atomprogramm Nordkoreas habe „viel Mut gegeben, dass Konflikte gelöst werden können, wenn die betroffenen Parteien nicht aufgeben, direkt miteinander zu verhandeln“.

Im Falle des Iran hofft ElBaradei, dass alle Parteien weiter daran arbeiten, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Der Sekretär des iranischen Nationalen Sicherheitsrates, Ali Larijani, habe ihm vergangene Woche versichert, dass der Iran mit der IAEO zusammenarbeiten wolle. ElBaradei wünscht sich ein „geeintes internationales Vorgehen“ im Gouverneursrat im Falle des iranischen Atomprogramms.

„Eine umfassende Lösung kann nur auf dem Verhandlungstisch erreicht werden.“ Dies habe auch der Fall Nordkorea gezeigt.

Die IAEO fordere mehr Transparenz inklusive Zugang zu einigen Anlagen, Personen und Dokumenten, „um die Natur des iranischen Atomprogramms zu verstehen“, sagte ElBaradei. Aufgrund der Geschichte des iranischen Atomprogramms könnte die IAEO noch nicht bestätigen, dass alle nuklearen Tätigkeiten des Iran deklariert worden seien. Deshalb seien weitere vertrauensbildenden Maßnahmen notwendig, von denen viele auf dem Tisch liegen würden.

ElBaradei wiederholte seine Forderungen, weltweit den Atomzyklus international zu kontrollieren. Diese Forderung betreffe nicht nur den Iran, betonte er.

IAEO bestätigt Lösung für Atomstreit mit Nordkorea

Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), Mohammed ElBaradei, hat die Einigung bei den Sechser-Gesprächen über das nordkoreanische Atomprogramm am Montag in Wien bestätigt. Die Regierung Nordkoreas habe zugesagt, sie werde dem Atomsperrvertrag wieder beitreten sowie Inspektionen durch die IAEO zulassen, sagte ElBaradei vor Beginn der Sitzung des IAEO-Gouverneursrates vor Journalisten. Ein Datum sei bisher nicht vereinbart worden, Nordkorea spreche von einem baldigen Zeitpunkt.

ElBaradei wies darauf hin, dass die IAEO seit 2002 keine Inspektionen in Nordkorea mehr durchführen konnte. Das Ergebnis der Verhandlungen über das Atomprogramm Nordkoreas habe jedoch „viel Mut gegeben, dass Konflikte gelöst werden können, wenn die betroffenen Parteien nicht aufgeben, direkt miteinander zu verhandeln“.

Im Falle des Iran hofft ElBaradei, dass alle Parteien an den Verhandlungstisch zurückkehren. Die IAEO fordere mehr Transparenz sowie Zugang zu einigen Anlagen, Personen und Dokumenten, „um die Natur des iranischen Atomprogramms zu verstehen“. Aufgrund der Geschichte des iranischen Atomprogramms könnte die IAEO noch nicht bestätigen, dass alle nuklearen Tätigkeiten des Iran deklariert worden seien. Deshalb seien weitere vertrauensbildenden Maßnahmen notwendig, von denen viele auf dem Tisch liegen würden.

ElBaradei sieht nur langsame Fortschritte bei der Aufklärung der iranisches Anreicherungsaktivitäten in Zentrifugen. „Es hat seit November 2004 in der Erarbeitung der Chronologie und des Umfanges der iranischen Anreicherungsaktivitäten in Zentrifugen zwar einige Fortschritte gegeben, diese seien jedoch langsam erfolgt“, erklärte ElBaradei laut Redetext am Montag in seiner Eröffnungsrede beim Gouverneursrat.

Bei den Sechs-Parteien-Gesprächen in Peking über das nordkoreanische Atomprogramm war zuvor ein Durchbruch gemeldet worden. In einer gemeinsamen Erklärung der Verhandlungsteilnehmer versprach Nordkorea am Montag, auf ein Atomwaffenprogramm zu verzichten. Pjöngjang erklärte sich bereit, „zu einem baldigen Zeitpunkt“ erneut dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten und internationale Inspektionen seiner Atomanlagen zuzulassen.

Die USA sichern Nordkorea in dem Dokument zu, dass sie nicht die Absicht hätten, Nordkorea anzugreifen. Außerdem soll das kommunistische Land Öl- und Energielieferungen erhalten. Nordkorea wurde von den fünf Verhandlungspartnern auch das Recht auf ein ziviles Atomprogramm zugestanden, sobald es wieder das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft gewonnen habe.

Bush: Atomvereinbarung mit Nordkorea Schritt in richtige Richtung

Nach dem Durchbruch bei den Atomverhandlungen mit Nordkorea hat US-Präsident George W. Bush von einem Schritt in die richtige Richtung gesprochen. Dies werde die Welt zu einem sichereren Platz machen, sagte Bush am Montag in Washington.

Zugleich verlangte der US-Präsident, dass der Prozess zur Aufgabe aller Atomwaffen und Nuklearprogramme nachprüfbar ist. Niemand in der Welt sei daran interessiert, dass Nordkorea im Besitz von Nuklearwaffen sei.

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