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Nordkorea - ein unbekanntes Land

Gernot Hämmerle, Mandi Lang und Luis Kegele (v.l.n.r.) schilderten ihre Reiseeindrücke.
Gernot Hämmerle, Mandi Lang und Luis Kegele (v.l.n.r.) schilderten ihre Reiseeindrücke. ©VA

Sie war etwas ungewöhnlich, die Reise der vier Vorarlberger nach Nordkorea. Der Vandanser Alois Kegele reiste gemeinsam mit seinen drei Kollegen Gernot Hämmerle, Mandi Lang und Willi Beck in das unbekannte und seltsame Land. Die Reise wurde von Gernot Hämmerle initiiert und über ein österreichisches Reisebüro mit Reiseleitung gebucht. Mit einem Flug über Wien nach Peking kamen die vier Reisenden genau während des seit 30 Jahren wieder einmal stattfindenden Parteitages der Kommunistischen Partei in Pyong Yang in Nordkorea an.

Riesige Ausmaße

Alois Kegele berichtete, dass die Einwohnerzahl derzeit bei ca. 23 Millionen Menschen liegt, wobei in der Hauptstadt Pyong Yang 2,9 Millionen Menschen leben. Derzeit besuchten etwa 5000 – 6000 Touristen pro Jahr aus Westeuropa das Land. „Nach Möglichkeit wird jeder Kontakt zur einheimischen Bevölkerung unterbunden“, erklärte Gernot Hämmerle. Große Autobahnen ohne Verkehr und Raststätten welche noch nie in Betrieb genommen wurden prägten das Landschaftsbild. Der verstorbene Präsident Kim Il Sung war allgegenwärtig; in Form von großen Statuen oder als Anstecknadel, welche jeder Nordkoreaner/in trägt. Kim Il Sung wird auch „Der große Führer“ genannt. Das Land führte einen neuen Kalender ein, welcher mit dem Geburtstag des „Großen Führers Kim Il Sung“ begann. Imposant sind auch die unzähligen Kriegsmonumente und die überdimensionalen Bauten bzw. Hotels.

Im größten Stadion der Welt dem „1. Mai Stadion“, welches 160000 Sitzplätze hat, konnten die vier Vorarlberger das Arirang-Festival miterleben. Hier wurde mittels Massentänzen die Geschichte Nordkoreas mit über 100000 Mitwirkenden vorgeführt – ein wahrlich beeindruckendes Spektakel.

Tolle Mulitmedia-Fotoshow

In der knapp zweistündigen Multimediashow zeigte Mandi Lang seine beeindruckenden Bilder von dieser Reise. Das Publikum konnte dadurch Eindrücke aus diesem anderen Kulturkreis und dem politisch bereits isolierten Land gewinnen.

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