AA

Nordkorea droht Hungersnot

©flickr
Nordkorea droht nach den Überschwemmungen in diesem Jahr einer Studie zufolge eine Hungersnot. Die Lebensmittelbestände des Nordens seien fast erschöpft, hieß es in der Studie, die vom staatlichen südkoreanischen Landwirtschaftsinstitut KREI veröffentlicht wurde.

Ohne außerordentliche Maßnahmen zur Sicherung der Vorräte könne es im nächsten Jahr zu einer ähnlichen Situation wie Ende der neunziger Jahre kommen.

Damals hatten Überschwemmungen, Dürren und jahrelange Misswirtschaft in der Landwirtschaft zu schweren Hungersnöten in dem verarmten kommunistischen Land geführt. Schätzungen zufolge starben dadurch zehn Prozent der 22 Millionen Einwohner des Landes.

Die Überschwemmungen im August diesen Jahres zählten Nordkorea zufolge zu den schlimmsten, die das Land je erlebt hat. Mindestens 600 Menschen kamen ums Leben, rund 11 Prozent des Ackerlandes wurden staatlichen Medien zufolge vernichtet.

Nahrungsmittel sind in Nordkorea chronisch knapp; das Land muss daher immer wieder auf Hilfslieferungen aus den Nachbarländern Südkorea und China zurückgreifen. Auch internationale Hilfsorganisationen wie das UN-Welternährungsprogramm versorgen das Land mit Nahrungsmitteln.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Welt
  • Nordkorea droht Hungersnot
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen