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Nordkorea: Doch UNO-Inspektoren

Nordkorea ist bereit, zu gegebener Zeit Inspektionen seiner Atomanlagen durch die Internationale Atomenergiebehörde zuzulassen. Das sagte der US-Politiker Bill Richardson im Anschluss an eine Vermittlungsreise nach Pjöngjang.

Nordkorea wolle außerdem den IAEA-Chef und diesjährigen Friedensnobel-Preisträger, Mohamed ElBaradei, einladen, fügte er hinzu. Bei den sechs Sechs-Länder-Gesprächen über das nordkoreanische Atomprogramm in Peking war im September ein Durchbruch erzielt worden. Demnach sollten IAEA-Inspektoren ihre 1993 in Nordkorea aufgenommene Arbeit fortsetzen.

Im Dezember 2002 hatte die stalinistische Führung in Pjöngjang die Inspektoren des Landes verwiesen und anschließend den Atomwaffensperrvertrag aufgekündigt. Bei den Verhandlungen mit den USA, Südkorea, China, Japan und Russland hatte sich Nordkorea bereit erklärt auf Atomwaffen zu verzichten. Die nordkoreanische Führung erhielt im Gegenzug Hilfszusagen. Darüber hinaus soll sie das Recht haben, einen Leichtwasser-Reaktor zur friedlichen Nutzung der Atomenergie aufzubauen.

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