Nordkorea: Atomproblem noch nicht gelöst

Nach der Einigung auf Grundzüge für ein Ende des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms sehen die USA das Atomproblem mit Pjöngjang "noch nicht gelöst". "Wir müssen daran arbeiten, dass es umgesetzt wird", so Hill

Dieses Kommentar gab US-Unterhändler Christopher Hill am Montag nach Abschluss der vierten Runde der Sechs-Länder-Gespräche vor Journalisten in Peking ab.

Zu den Streitpunkten wie Bau eines Leichtwasserreaktors und Nordkoreas Recht auf friedliche Nutzung der Kernenergie, die trotz der Skepsis der USA in der gemeinsamen Erklärung erwähnt werden, machte Hill deutlich, dass es darum erst gehen kann, „wenn Nordkorea sein Atomwaffenprogramm beseitigt hat“.

In der nächsten Gesprächsrunde, die im November aufgenommen wird, werde es um die Überprüfung und die zeitliche Abfolge der einzelnen Schritte gehen. „Verifizierung ist sehr, sehr wichtig für uns.“ Nordkorea müsse seiner Zustimmung zu dem Grundsatzpapier jetzt Schritte folgen lassen. Die USA erwarteten von Pjöngjang, sich rasch zu bewegen.

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