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Norditalien: Vogelgrippe-Viren gefunden

In Norditalien sind nach Angaben der EU-Kommission in mehreren Truthähnen Vogelgrippe-Viren entdeckt worden. Die Viren gehörten einem wenig aggressiven Stamm an und bedeuteten keine akute Gefahr für die Menschen.

Das teilte die Kommission am Mittwoch mit.

Das Auftreten der Viren in der italienischen Provinz Brescia sei am Montag gemeldet worden, hieß es in Kommissionskreisen. Es gebe aber keinen Grund zur Sorge um die Gesundheit der Menschen.

Nach Angaben des italienischen Gesundheitsministeriums sollen als vorbeugende Maßnahme 180.000 Truthähne getötet werden. Wegen des geringen Risikos, das von diesem Virenstamm ausgehe, wäre nach internationalen Vorschriften eigentliche keine Information der EU-Kommission erforderlich gewesen. Italien habe dies dennoch getan, um zu verhindern, dass sich das Virus ausbreite und gefährlicher werde, sagte Ugo Santucci, Leiter der Abteilung für Tiergesundheit.

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