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Nordirland: Protestant erschossen

Ein mutmaßliches Mitglied einer protestantischen Untergrundgruppe ist am Dienstagmorgen auf dem Weg zur Arbeit in Belfast erschossen worden.

Ein Bewaffneter zielte auf den 34-jährigen Brian Stewart, als er gerade am Tor seines Installateurbetriebes vorfuhr, wie die Polizei mitteilte. Anschließend floh der Täter in einem bereit stehenden Fahrzeug. Das Auto wurde kurze Zeit später abgestellt und in Brand gesetzt.

Das Attentat nährte neue Angst vor einem Bandenkrieg zwischen rivalisierenden paramilitärischen Einheiten in Nordirland. Nach Polizeiangaben geht es diesen Gruppen kaum um politische Ziele, sondern um Profite aus illegalen Geschäften. Das Opfer soll Kontakte zur verbotenen Loyalist Volunteer Force gehabt haben, einer Abspaltung der protestantischen Ulster Volunteer Force. Diese Untergrundgruppe hat sich in letzter Zeit eine heftige Fehde mit der ebenfalls protestantischen Ulster Defence Association geliefert.

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