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Starkregen: Über 100 Einsätze in Vorarlberg

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Betroffen war vor allem die Vorderland-Region
Betroffen war vor allem die Vorderland-Region ©Dietmar Mathis
Wegen starker Regenfälle waren die Vorarlberger Feuerwehren am Dienstag und in der Nacht auf Mittwoch 104 Mal im Einsatz.
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Schwerpunkt waren dabei die Regionen Feldkirch und Vorderland mit 88 Einsätzen, teilte die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle Feldkirch auf Anfrage der APA mit. Vor allem sei es darum gegangen, Wasser aus Kellern und Unterführungen zu pumpen. Auch ein paar kleinere Hangrutschungen gab es. Verletzt wurde niemand.

(c) Dietmar Mathis

Hangrutsch in Weiler

In Weiler im Bezirk Feldkirch geriet gegen 17.30 Uhr ein Hang ins Rutschen, ein angrenzendes Hauses wurde vorübergehend von der Feuerwehr evakuiert. Nachdem ein Bagger den Großteil des abgerutschten Erdmaterials entfernt hatte, konnten die Bewohner wieder in ihr Haus zurückkehren.

Lage hat sich beruhigt

In der Nacht fielen lokal 60 bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter, Mittwochfrüh hatte sich die Lage aber bereits wieder beruhigt. Praktisch im ganzen Land hatte es aufgehört zu regnen, weitere Niederschläge waren nicht prognostiziert.

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Wetterprognose

Auch der Mittwoch bleibt über weite Strecken trüb, kühl und nass. Anfangs schneit es im Norden bis ca. 1.000 Meter herab, im Montafon auf 1.300 m. Der Niederschlag wird im Tagesverlauf schwächer, gleichzeitig steigt die Schneefallgrenze etwas an. Im Gebirge zeigt sich das Wetter winterlich mit Neuschnee. Die Tiefstwerte liegen bei 4 bis 9 Grad, die Höchstwerte bei 8 bis 12 Grad.

Feiertag etwas milder

Christi Himmelfahrt am Donnerstag wird schon besser als am Vortag, aber immer noch wechselhaft. Es stellt sich ein Mix aus sonnigen Phasen und dichteren Quell- und Hangwolken ein. Aus den Quellwolken sind im Bergland am Nachmittag und Abend vereinzelt schwache Regenschauer möglich, der Wind weht aus Nordost bis Ost. Nach einem sehr frischen Morgen wird es am Nachmittag milder als zuletzt mit Höchstwerten bis zu 18 Grad.

Bis zu 20 Grad ab Freitag

Für Freitag ist vermutlich ein Mix aus zeitweisem Sonnenschein vor allem über den Tälern und zunehmenden Quellwolken in den Bergen zu erwarten. Daraus sind vereinzelte Schauer am Nachmittag möglich. Es wird windschwach in allen Höhen. Morgens frisch, nachmittags mäßig warm mit an die 20 Grad.

Wenig Änderung gibt's auch am Samstag mit bis zu milden 20 Grad: Bei flacher Druckverteilung dürfte es einen typischen Tagesgang mit zuerst sonnigen Auflockerungen, dann vermehrten Quellwolken und daraus am Nachmittag vereinzelten Regenschauern im Bergland geben.

(Red.)

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