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Nobelpreisträger fordern Ende der Leugnung des Klimawandels

Schmelzendes Eis in Kanada: Tierarten mit großem Wanderradius wie Eisbären sind vom Klimawandel besonders bedroht.
Schmelzendes Eis in Kanada: Tierarten mit großem Wanderradius wie Eisbären sind vom Klimawandel besonders bedroht. ©dpa
Mehrere Nobelpreisträger haben an die Politik appelliert, den Klimawandel nicht länger zu leugnen. Politiker sollten sich stattdessen daran machen, Treibhausgase zu reduzieren, hieß es am Donnerstag auf einem Nobelpreisträger-Symposium über Nachhaltigkeit in Hongkong.
Ö von Klimawandel besonders betroffen

97 Prozent der Klimaforscher seien sich einig, dass Menschen für die Erderwärmung verantwortlich sei, sagte der Astrophysiker Brian Scott, einer der Physik-Preisträger von 2011. Nach Ansicht der Teilnehmer müssten dringend Maßnahmen ergriffen werden, um die Erderwärmung aufzuhalten und deren Auswirkungen wie Dürren, Überschwemmungen, Stürme und einen Anstieg der Meeresspiegel abzuschwächen.

Ein Anstieg um 15 Zentimeter und stärkere tropische Stürme etwa würden zu einer Überschwemmung weiter Teile der thailändischen Hauptstadt Bangkok führen, sagte Johan Rockström vom Stockholm Resilience Center. “Sogar mit starken Gegenmaßnahmen würden wir einen Anstieg um etwa 80 Zentimeter wegen der schmelzenden Gletscher und wegen der abschmelzenden Eisdecken an den Polen sehen”, sagte Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Das Symposium läuft bis Samstag. (APA)

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