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Niederschwellige Angebote soll Impfquote erhöhen

Weniger als 1.700 Erststiche am vergangenen Sonntag.
Weniger als 1.700 Erststiche am vergangenen Sonntag. ©APA
Immer weniger Menschen entschließen sich zu einer Impfung. Im Schnitt wurden vergangene Woche nicht einmal 8000 Menschen pro Tag neu geimpft.
Wenig Erstimpfungen in Österreich

Niederschwellige Angebote sollen die erreichen, die noch unsicher sind. Aber nicht immer werden diese Angebote auch angenommen.

Die aktuellen Impfzahlen

Das Impf-Dashboard des Bundes weist für Sonntag nur 1.693 Erstimpfungen aus, ähnlich niedrige Zahlen gab es zuletzt Mitte Februar bei damaliger Impfstoffknappheit. Damit sind trotz besserer Verfügbarkeit weiterhin weniger als 60 Prozent der Einwohner geimpft.

25.194 Impfungen wurden am Sonntag in den E-Impfpass eingetragen, 23.501 davon waren Zweitimpfungen. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 5.296.374 Personen zumindest eine Teilimpfung erhalten, das sind 59,3 Prozent der Bevölkerung. 4.621.776 und somit 51,7 Prozent der Einwohner Österreichs sind bisher voll immunisiert.

Junge müssen aufholen

Während die 35- bis 44-Jährigen mit 52 Prozent Vollimmunierungsrate und 62,4 Prozent Erstimpfungen knapp über dem österreichweiten Schnitt liegen, haben die jüngeren Bevölkerungsgruppen Aufholbedarf. Von den 25- bis 34-Jährigen sind 55,9 Prozent erst- und 44,6 Prozent auch zweitgeimpft. Von den Zwölf- bis 14-Jährigen in Österreich haben sich bisher 43,5 Prozent teil- und 29 Prozent voll impfen lassen. Für Unter-Zwölfjährige ist kein Impfstoff zugelassen.

Am höchsten ist die Durchimpfungsrate im Burgenland mit 67,1 Prozent der Einwohner. In Niederösterreich sind 62,2 Prozent der Bevölkerung zumindest teilgeimpft, in der Steiermark 59,6 Prozent. Nach Tirol (58,9), Vorarlberg (57,8), Wien (57,3), Kärnten (55,9) und Salzburg (55,7) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 55,1 Prozent.

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(APA)

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