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Niederländer kämpfte gegen den IS - Festnahme sorgt für Empörung

Der ehemalige Elitesoldat soll mehrere IS-Kämpfer getötet haben. Für seine Landsleute gebührt ihm eine Auszeichnung, der Staatsanwalt ließ ihn festnehmen.
Der ehemalige Elitesoldat soll mehrere IS-Kämpfer getötet haben. Für seine Landsleute gebührt ihm eine Auszeichnung, der Staatsanwalt ließ ihn festnehmen. ©AFP
Die Festnahme eines niederländischen Kämpfers gegen die Terror-Miliz IS hat in den Niederlanden große Empörung ausgelöst. Rund 60 000 Bürger unterzeichneten bis Dienstag eine online Petition gegen die strafrechtliche Verfolgung des Mannes.

Dem 47-Jährigen Jitse Akse droht eine Anklage wegen Mordes, nachdem er auf Facebook über seine Teilnahme am Kampf gegen IS in Syrien berichtet hatte.Amsterdam. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll sich der Mann der kurdischen Volksmiliz YPG angeschlossen haben. Er wurde inzwischen vorläufig freigelassen, musste allerdings seinen Reisepass abgeben. Ob es tatsächlich zu einem Strafverfahren kommt, ist noch unklar.

“Öffentlichkeit bringt ihn in Gefahr”

Die Verteidigerin Mireille Grinwis-Veldman nannte die Vorwürfe “unbegreiflich”. Die Ermittlungen beruhten nur auf seinen Aussagen, nachdem er IS-Kämpfer getötet haben will, sagte sie am Dienstag. Die Veröffentlichung des Falles könne den ehemaligen Soldaten in Gefahr bringen. “Wir wissen alle, zu was der IS in der Lage ist.” Ihr Mandant war “sehr erschrocken” über die Festnahme und sei nun untergetaucht.

Staatsanwalt: “Warnung für andere Niederländer”

Die Staatsanwaltschaft verteidigte das Vorgehen. “Wir sind selbst an die Öffentlichkeit getreten, um den Fall so nuanciert wie möglich darzustellen,” sagte Sprecher Wim de Bruijn der dpa. Er schloss nicht aus, dass die Festnahme auch einen “warnenden Charakter” für andere Niederländer haben könne, die ebenfalls gegen IS kämpfen wollten. Der Kampf gegen IS “auf eigene Faust” kann nach Angaben der niederländischen Staatsanwaltschaft strafbar sein. (red/dpa/APA)

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