Nicht lebens- sondern überlebensnotwendig

Im Rahmen der Arbeiten werden Stützen saniert und erneuert
Im Rahmen der Arbeiten werden Stützen saniert und erneuert ©Gemeinde Dünserberg
 Mammutprojekte zur Absicherung des Dauersiedlungsgebiets
Wildbach und Lawinenverbauung Dünserberg/Jagdberg

 

Dünserberg/Jagdberg. Die Absicherung gegen Unwetter, Lawinen und weitere Umweltkatastrophen ist einer Berggemeinde in Hanglage wie Dünserberg oder bei den Nachbarn Düns, Schnifis aber auch für Satteins ein absolutes Dauerthema. Ohne entsprechende Absicherung am Berg nützen alle Maßnahmen im Tal nur sehr wenig und so profitieren auch die Menschen in den niedrig gelegenen Siedlungsgebieten von den Investitionen und Sicherungsarbeiten. Derzeit laufen im Gebiet Jagdberg/Dreiklang zwei auf 30 Jahre angelegte sogenannte „Flächenwirtschaftliche Projekte zur Lawinen – und Wildbachverbauung“. Zum einen bereits seit 1992 im Gebiet Kopes Dünserhorn und zum anderen seit 2008 im Gebiet Muttkopf. Ersteres soll 2022 vorerst abgeschlossen sein, zweiteres läuft noch deutlich länger. Eine konkrete Budgetierung für solch langfristigen Monsterprojekte sind kaum machbar bewegen sich aber jeweils bei rund 25 Millionen Euro. Die jeweiligen Gemeinden beteiligen sich mit einem entsprechenden Beitrag, rund vier Prozent der jährlichen Kosten, den großen Brocken der Finanzierung trägt aber das Land.

Letztlich ist die Umsetzung der Projekte aber so oder so unumgänglich, die bisherigen Umsetzungen bestätigen die Verantwortlichen, allen voran der forsttechnische Dienst für Wildbach und Lawinenverbauung des Landes, in ihrem Tun. Bei den letzten Großereignissen kam es zwar zu Schäden, die sich aber bis auf wenige, kleine Ausnahmen allesamt außerhalb des Dauersiedlungsraumes ereigneten, konkrete Gefahr für Menschen konnte so vermieden werden. Umgesetzt wurden und werden eine Verjüngung und damit die Erhaltung des Schutzwaldes, auch werden die technischen Verbauungen etwa Stützwerke instandgesetzt, erneuert und erweitert. Bei einem Rundgang veranstaltet seitens des Landwirtschaftsministeriums zusammen mit der zuständigen Abteilung des Landes, konnten sich die Bürgermeister und Verantwortlichen der Gemeinden und der Region ein Bild der Bautätigkeit machen. Neben dem schonenden Umgang mit den Finanzen wurde dann auch das letztlich wichtiges Motiv der Projekte betont: Die Absicherung des Wohn – und Lebensraumes für die Menschen in der Region. CEG

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