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Nicht das erste Mal: Oliver Stone entschuldigt sich wegen NS-Aussagen

Gleich mehrere Aussagen von Regisseur Oliver Stone sorgten kürzlich für Ärger. Der 63-Jährige, der selbst jüdische Wurzeln hat, hatte in einem Interview mit der "Sunday Times" über den angeblichen Einfluss von Juden in den USA gesprochen und fragwürdige Bemerkungen über Hitler und den Holocaust gemacht. Dafür entschuldigte sich der Amerikaner nun. Er werde künftig versuchen, "die von den Deutschen begangenen Kriegsverbrechen aus einer größeren Sicht zu betrachten".
Trailer zu Stones Film World Trade Center

Stones aufsehenerregende Worte: “Hitler war ein Frankenstein-Monster. Aber da gab es auch einen Dr. Frankenstein”, der es erschaffen habe: “Deutsche Industrielle, die Amerikaner und die Briten. Er hatte viel Unterstützung. Hitler hat den Russen viel mehr angetan als den Juden.” Auf die Frage, warum der Holocaust stärker im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert sei, antwortete der Regisseur: “Das ist die jüdische Dominanz in den Medien. Da gibt es eine große Lobby in den Vereinigten Staaten. Sie sind fleißige Arbeiter. Sie sind ganz oben bei den Kommentaren, die mächtigste Lobby in Washington.”

Jüdische Verbände warfen Stone daraufhin vor, er habe sich mit seinen “grotesken, giftigen Klischees” als Antisemit entlarvt. Der Regisseur erwecke den Eindruck, “als werde Hitler wegen eines jüdischen Einflusses ungerecht behandelt”. Stone, der Hitler bereits früher als “Sündenbock” bezeichnet hatte, entschuldigte sich heute: “Ich werde versuchen, die von den Deutschen begangenen Kriegsverbrechen aus einer größeren Sicht zu betrachten. Ich habe eine plumpe Bemerkung über den Holocaust gemacht, die ich bereue und für die ich um Verzeihung bitte.”

 

Trailer zu Oliver Stones Film World Trade Center

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