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Nägelebau immer aktiver in der Schweiz

Sulz - Die Firma Nägelebau aus Sulz lieferte die spektakuläre Konstruktion für das Letzigrund-Stadion in Zürich: den "Untergrund für 32.000 Fans. Nägele

Als Fußball-Weltmeister Italien kürzlich Vize-Champion Frankreich schon in der Vorrunde der Fußball-EM im Zürcher Letzigrund „nach Hause schoss“, war den Tausenden Fans auf den Rängen wohl nicht bewusst, dass sie da auf einer Tribünenkonstruktion aus Vorarlberg ihre Emotionen auslebten. So wie Ende August kaum jemand davon Notiz nehmen wird, wenn die Weltelite der Leichtathletik in der sprichwörtlichen Letzigrund-Atmosphäre aneinander Maß nimmt.

Konstrukteur und Bauausführender des imposanten Zuschauer-Ovals war freilich die Firma Nägelebau aus Sulz, deren „Handschrift“ einem in der Eidgenossenschaft aber auch abseits von sportlichen Mega-Events immer öfter begegnet. Firmenchef Wolfgang Nägele im Gespräch mit uns: „Für den Discounter Aldi, der in der Schweiz in den nächsten fünf Jahren die Eröffnung von 300 Märkten plant, errichtete Nägelebau schon 20 Standorte und ein Großverteilerlager in der französischen Schweiz. Heuer kommen 18, 2009 noch einmal 20 Märkte hinzu, außerdem sind in Luzern und in der Ostschweiz weitere Großverteilzentralen geplant.“ Daneben errichtete das Sulzer Traditionsunternehmen auf Schweizer Boden schon Industriehallen für Spar International, für Stihl Kettensägen und attraktive Fassadenlösungen für Wohn- und Geschäftsüberbauungen in Zürich, Winterthur und im Rheintal.

Das Geschäftsfeld Betonfertigteile, das in wenigen Jahren von 10 auf 17 Mill. Euro Umsatz p. a. wuchs, lebt heute zu zwei Dritteln von Schweizer Auftraggebern. Hierzulande profitieren vom diesbezüglichen Nägele-Knowhow ebenfalls renommierte Unternehmen wie Blum, Rauch oder Rexam, auch beim Großvorhaben XXX Lutz Altenstadt kommt diese Nägelebau-Domäne zum Tragen. Wolfgang Nägele zum spektakulären Letzigrund-Projekt: „Wir haben dafür 2400 Tonnen Betonfertigteile in anthrazitfarbigem Sichtbeton in zusammen hängende Stufenelemente gegossen und auf ebenfalls vorgefertigte Träger versetzt. Über 300 Trittstufenteile bilden dort die Zuschauerzugänge.“ Auch die Sondertransporte per Sattelzug nach Zürich bzw. die Montage mittels Schwerlastteleskopkran auf äußerst beengtem Platz seien „logistische Meisterleistungen gewesen“, verdeutlichte der Firmenchef den Stellenwert des Zürich-Auftrags.

Äußerst erfolgreich ist Nägelebau auch mit der Energietechniktochter Enercret Nägele GmbH unterwegs. Die geothermischen Heiz- und Kühlysteme kamen im Land vom Panaoramahaus über den neuen Mega-bauMax bis zur multifunktionalen neuen Messehalle zur Anwendung, während in Wien neue U-Bahnabschnitte/-stationen oder der Uniqa-Tower sowie eine Reihe spektakulärer Bauwerke von Bratislava bis Spanien von diesbezüglicher Nägele-Leadership künden.

Aber auch am Firmensitz selbst ist eine maßgebliche Erweiterung angesagt, von der vor allem das Geschäftsfeld Betonfertigteilproduktion profitieren soll. Letztes Jahr und heuer werden dafür, für Lagerausweitungen und diverse Rationalisierungsmaßnahmen 10 Mill. Euro aufgewendet.

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