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New York: Bloomberg bleibt Bürgermeister

Der Republikaner Michael Bloomberg ist erneut zum Bürgermeister von New York gewählt worden. Der Amtsinhaber wurde bei der Wahl vom Dienstag wie erwartet mit klarer Mehrheit bestätigt.

Nach Auszählung in 98 Prozent der Wahllokale lag der Milliardär mit 58 Prozent der Stimmen vor seinem demokratischen Herausforderer Fernando Ferrer, der 39 Prozent erhielt.

„Alles, was ich wollte, waren vier weitere Jahre“, sagte Bloomberg am Abend vor seinen Anhängern. „Ich danke Euch dafür, dass ich meinen größten Traum in der großartigsten aller Städte verwirklichen kann.“

Ferrer räumte seine Niederlage ein. Er wäre im Falle eines Wahlsiegs der erste New Yorker Bürgermeister lateinamerikanischer Abstammung gewesen.

Bloombergs Wahlkampf war der teuerste in einer Bürgermeisterwahl in der Geschichte. Nach einschlägigen Schätzungen soll der Milliardär und Medienunternehmer seinen Ausgabenrekord von 2001 in Höhe von 74 Millionen Dollar (63 Millionen Euro) gebrochen und rund zehn Mal so viel wie Ferrer ausgegeben haben. Bloomberg war 2001 kurz nach den Terroranschlägen vom 11. September als Nachfolger von Rudy Giuliani gewählt worden.

Bei Gouverneurswahlen in zwei US-Staaten siegte indes jeweils der demokratische Kandidat. In New Jersey gewann Senator Jon Corzine gegen den Republikaner Doug Forrester, in Virginia lag Tim Kaine vor seinem republikanischen Rivalen Jerry Kilgore. Die Abstimmungen galten als wichtiger Test für die Kongresswahlen im kommenden Jahr.

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