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Neustart bei Enjo - Zentrale in Mäder geplant

Altach - Nach dem Australien-Abenteuer konzentriert sich der Altacher Reinigungsartikelhersteller Enjo wieder auf den Standort Vorarlberg. In Mäder soll es eine neue Zentrale geben. Kennzahlen

“Unser Neustart nach den Turbulenzen im Jahre 2005 ist geglückt, und wir fahren eine klare Wachstumsstrategie”, erklärt Johannes Engl, Geschäftsführer des Altacher Unternehmens Enjo im Gespräch mit den „VN“.

Ressourcen schonen

Das Unternehmen wurde 1990 von Friedrich und seinem Sohn Johannes Engl gegründet. Von Beginn an setzten die beiden auf den Einsatz spezieller Fasern für die Reinigung. Ziel ist es dabei, die Ressourcen Wasser und Luft zu schonen sowie für eine deutliche Arbeitserleichterung zu sorgen. „Beim Einsatz von unseren Geräten und Textilien lassen sich bis zu 90 Prozent Reinigungsmittel sparen“, so Engl. „In der Natur zu Hause sein“, ist deshalb auch ein wichtiger Leitsatz des Unternehmens. Für alle Reiniger werden ausschließlich Rohstoffe auf pflanzlicher Basis verwendet. Am Standort Vorarlberg wurde wieder kräftig investiert – eine Million Euro in den Maschinenpark – konkret eine neue Fertigungsstraße in Hohenems und eine neue EDV-Anlage. Zusätzlich ist auch ein Neubau in Mäder geplant. Das bisherige Hauptquartier in Altach und die Produktionsstätte in Hohenems werden im Herbst 2009 zusammenziehen. Der Internationalisierungskurs soll weitergefahren, aber auch die Bearbeitung des Vorarlberger Marktes weiter vorangetrieben werden.

Debakel in Australien

Der weltweite Vertrieb erfolgt über Franchisepartner in 23 Ländern auf allen Kontinenten, die wiederum 2500 Direktverkäufer beschäftigen. Nachdem im Jahre 2005 bei einem kalkulierten Wachstum in Australien von 110 Prozent der Umsatz dann tatsächlich auf 30 Prozent einbrach, wurde das ganze Unternehmen – so Engl – „grausam mitgerissen und ist in ein Riesenloch gefallen“. Das führte auch zu einer Reduktion der Mitarbeiter. Allerdings konnte bereits 2006 wieder ein Wachstum von 60 Prozent erzielt werden, 2007 wurden acht Millionen Euro erwirtschaf- tet. Und auch wieder schwarze Zahlen geschrieben, so Engl.

Neues Patent läuft

Viel investiert wurde in eine Neuentwicklung, einen neuen Fensterwischer, der in der Größe verstellbar ist. Das Patentierungsverfahren läuft bereits. Produkte von Enjo werden in den verschiedensten Bereichen eingesetzt. In privaten Haushalten und Büros, im Sanitär-, Küchen-, Wohn- und Außenbereich, d. h. überall dort, wo es auf gründliche und zugleich umweltschonende Reinigung ankommt.

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