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Neustart als Neuer Selbstständiger: Tobias Natter eröffnet neues Büro

Ex-Direktor des Leopold Museums gründet "Natter Fine Arts"
Ex-Direktor des Leopold Museums gründet "Natter Fine Arts" ©Verlag Taschen
Tobias Natter, der am 28. Oktober 2013 überraschend als museologischer Direktor des Leopold Museums zurückgetreten war, wagt einen Neustart als Neuer Selbstständiger.
Natter verlässt Leopold Museum

Der 52-jährige Vorarlberger bietet künftig unter dem Titel “Natter Fine Arts” seine Dienste als Kurator, Berater, Gutachter und Forscher an. “Ich bleibe dem treu, was ich bisher gemacht habe, nur in komplett neuem Rahmen”, so Natter.

“Ich freue mich auf die Selbstständigkeit – ohne Vorstand und ohne Ko-Direktor”, sagt der Kunsthistoriker, der 1991 bis 2005 Kurator am Belvedere in Wien und 2006 bis 2011 Direktor des vorarlberg museum in Bregenz war, über sein neues Geschäftsmodell. Sein neues Büro hat er in einem Kloster an einer noblen, doch stillen Innenstadtadresse bezogen: Im Kolleg St. Michael der Salvatorianer hat der anerkannte Experte für Kunst um 1900 in den vergangenen Wochen 75 Quadratmeter zu geschmackvollen Büroräumlichkeiten umbauen lassen.

Gezielte Kompetenz und Expertise

Natter rechnet weniger mit Laufkundschaft als mit Kunden, die gezielt Kompetenz und Expertise suchen: “Ich werde mich stark auf den Bereich privater Sammlungen konzentrieren. Dort, wo man nicht nur auf Kunst, sondern auch auf Leidenschaft trifft.” Einer seiner ersten Aufträge wird daher die Aufarbeitung einer privaten Klimt-Sammlung betreffen. Aber auch eine große Institution zählt bereits zu seinen Kunden: “Für ein prominentes Museum in den USA werde ich eine große Ausstellung machen”, sagt Natter im Gespräch mit der APA

“Natter Fine Arts konzipiert und organisiert Kunstausstellungen weltweit”, wirbt die neue Homepage. Angeboten wird weiters u.a. Beratung bei Aufbau und Weiterentwicklung von Kunstsammlungen sowie “die wissenschaftliche Aufarbeitung und finanzielle Bewertung von Sammlungen und herausragenden Einzelwerken”.

Streit um Doppelfunktion

Im Leopold Museum war Tobias Natter im Streit um die Doppelfunktion des kaufmännischen Direktors Peter Weinhäupl als Vorsitzender der neu gegründeten Klimt-Ucicky-Foundation ausgeschieden. Dieses Kapitel sei für ihn abgeschlossen, sagt Natter. “Da sind die Würfel gefallen. Es ist, wie es ist.” Lieber blickt er in die Zukunft. Ab 14. März wird er bei der Maastrichter Kunstmesse TEFAF erstmals Mitglied der zur Qualitätskontrolle eingesetzten Vetting Jury sein. Und am 20. März eröffnet er mit einer Einladung für Freunde, Kollegen und Geschäftspartner sein neues Büro.

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