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Neues Schattenburgmuseum

Bild: (v.l.) Obmann Manfred A. Getzner mit Landesrätin Andrea Kaufmann im Bergfried der Schattenburg.
Bild: (v.l.) Obmann Manfred A. Getzner mit Landesrätin Andrea Kaufmann im Bergfried der Schattenburg. ©Manfred Bauer
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Das Schattenburgmuseum wurde um acht Räume erweitert und der Bergfried als Aussichtplattform adaptiert.

Feldkirch. Der Freitag, 5. Februar 2010 ist ein historischer Tag für das Feldkircher Schattenburgmuseum: Manfred A. Getzner kann als Obmann des Heimatpflege- und Museumsvereins Feldkirch die von ihm initiierte Erweiterung des Schattenburgmuseums von bislang zehn auf 18 Räume vorstellen. Nach der “Vorausbesichtigung” des alten neuen Schattenburgmuseums in der vergangenen Woche, meinte Dipl. Vw, Andrea Kaufmann, Landesrätin für Kultur begeistert: “Das Ergebnis der geleisteten Arbeit des Teams um Getzner hat mich sehr beeindruckt und begeistert. Ich gratuliere Bgm. Mag. Wilfried Berchtold zu dieser tollen Bereicherung für die Stadt Feldkirch.”

Waffenkammer

Nach einer mehrjährigen Ausbauphase kann das Schattenburgmuseum jetzt mit 18 Schauräumen das seit Jahrzehnten erstrebte und jetzt umgesetzte Erweiterungskonzept präsentieren. 25.000 Besucher aus allen Ländern der Welt besuchen alljährlich das Museum und sind begeistert über die liebevoll und interessant gestalteten Räume. Nun konnten die bisher nicht begehbaren und als Depot genützten Räume des Bergfrieds einer Nutzung zugeführt werden. Von der völlig neu gestalteten traditionsreichen “Waffenkammer”, die der Erinnerung an den 1. und 2. Weltkrieg gewidmet ist, führen nun neue Erschließungsstiegen in die darüber liegenden Räumlichkeiten, in denen romanisch Baukunst (um 1265/70) spürbar wird.

Türmerstube

Während der Raum “Alltag” sich den Schwerpunkten “Ernährung bzw. “Spinnen und Weben” widmet, werden im darüber liegenden Raum unter dem Thema “Umkämpfte Heimat” neben den zu bewundernden Waffen früherer Jahrhunderte auch historische Ereignisse um Feldkirch nachvollziehbar. Vom Raum “Alltag” aus gelangt der Besucher durch eine ehemalige Schießscharte in die Küche des Türmers und anschließend in die “Türmerstube” mit ihrem eigenen Ess- und Schlafbereich. Von dort geht es schließlich ins “Wächterzimmer”, in dem es bedeutsame Werke heimischer Künstler zu entdecken gibt.

Bergfried

Das kleine, ebenfalls neu errichtete Turmstiegenhaus führt in das absolute Highlight des umgesetzten Erweiterungsprojektes: Es ist die bisher nicht zugänglich gewesene Aussichtsplattform im Bergfried. Sie bietet einen herrlichen Rundblick auf die mittelalterliche Stadt, darüber hinaus jedoch im Norden bis weit in das Vorderland und im Süden zu den Schweizerbergen ermöglicht. Ein Besuch dieses in ganz Vorarlberg und wohl darüber hinaus einmaligen Burgmuseums lohnt sich in jedem Fall!

Winteröffnungszeiten bis 31. März 2010: Von Dienstag bis Freitag: von 13.30 bis 16.00 Uhr. Samstag, Sonntag, Feiertage: von 11 bis 16 Uhr, durchgehend. Ab 1. April 2010 verlängerte Öffnungszeiten unter www.schattenburg.at

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