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Neues Landesmuseum soll "Vorarlberg Museum" heißen

Bregenz - Im Zuge einer Pressekonferenz wurde heute am 10. März 2011 das museologische Konzept und das neue Corporate Design des „Vorarlberg Museum“ präsentiert. VOL Live sprach mit den Beteiligten.
Landesmuseum wird "Vorarlberg Museum"
Neues Konzept wurde vorgestellt
Neues Museologisches Konzept

Das im Umbau befindliche Vorarlberger Landesmuseum (VLM) heißt ab sofort “Vorarlberg Museum”. Das gab Kulturlandesrätin Andrea Kaufmann (V) am Donnerstag gemeinsam mit dem scheidenden Direktor Tobias Natter bekannt, für den es die letzte Pressekonferenz als VLM-Direktor war. Während Natter zu seinem Abschied inhaltliche Details des Konzepts “Drei Ebenen – Drei Zugänge” des “VLM neu” erläuterte, stellte der international bekannte Designer Stefan Sagmeister das neue Corporate Design des Vorarlberg Museums vor.

Die Eckpfeiler des Konzepts waren bereits länger bekannt. Jedes der drei Stockwerke wird nach der Neueröffnung des Museums im Jahr 2013 für einen methodisch anderen Zugang genutzt: Auf der ersten Ebene wird es ein Schaudepot geben, während den Besucher auf der zweiten anhand von neun “Inseln” ein Rundgang durch die Geschichte Vorarlbergs erwartet. Die dritte Ebene wird für thematische Auseinandersetzungen und Sonderausstellungen zur Verfügung stehen. Am Donnerstag lag das 150 Seiten umfassende Konzept erstmals in seiner Gänze auf dem Tisch. So erläuterte Natter etwa, dass das Schaudepot nach dem ABC geordnet sein wird – “eine so unerwartet sinnvolle wie sinnlose Ordnung”, wie er fand.

Das Konzept “Drei Ebenen – Drei Zugänge” stellt auch die Grundlage für das neue Museums-Logo dar, das der gebürtige Bregenzer Stefan Sagmeister entwickelte. Die Grundform des Logos bilden drei übereinander angeordnete orange-schwarze Rauten. Diese können allein für sich stehen, aber auch in Kombination mit Sammlungsobjekten auf die unterschiedlichen Fachbereiche des Museums verweisen. Ebenso sind diverse Farbvarianten möglich. “Ich bin häufig im Land und habe eine große Liebe dazu”, erklärte Sagmeister den Auftrag als Herzensanliegen.

Natter zeigte sich erfreut darüber, dass das Konzept auch bei Direktorenkollegen benachbarter Länder auf Gefallen gestoßen sei. “Die Meinung ist einhellig: Es ist ein tragfähiges Konzept auf der Höhe der Zeit”, so der scheidende Museumsdirektor, der künftig auf selbstständiger Basis private Kunstsammler im In- und Ausland beraten möchte und als heißer Kandidat für den Direktorenposten des Wiener Leopold Museums gehandelt wird. Andreas Rudigier, designierter Direktor des Vorarlberg Museums, der seine Arbeit offiziell am 1. April aufnehmen wird, wollte sich zu möglichen Sonderausstellungen noch nicht äußern. Er gab allerdings preis, “dass die ersten Sonderausstellungen das Land einpacken und die Bevölkerung einladen sollen, ins Haus zu kommen”.

Landesrätin Kaufmann führte aus, dass der Bau des Vorarlberg Museums zügig vorangehe und man sowohl zeitlich als auch finanziell im Plan liege. Die Eröffnung des neuen Museums, das für 33 Mio. Euro umgestaltet wird und seine Pforten im Herbst 2009 schloss, ist für das Frühjahr 2013 geplant. “Ich erwarte mir mit der Neugestaltung des Museums einen kräftigen Impuls für die heimische Kulturlandschaft und eine identitätsstiftende Plattform für essenzielle Fragen zur Kulturgeschichte des Landes”, so Kaufmann. (APA)

 

Interview mit Landesrätin Andrea Kaufmann und Grafiker Stefan Sagmeister

Interview mit Direktor Tobias G. Natter und Neu-Direktor Andreas Rudigier

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