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Neues Beben in Norditalien: fünfzehn Tote in Provinz Modena

Die Erde kommt in Norditalien nicht zur Ruhe.
Die Erde kommt in Norditalien nicht zur Ruhe.
Die neuen Erdbeben am Dienstag mit Epizentrum in der Nähe der Stadt Modena haben laut einer vorläufigen Bilanz 15 Menschen das Leben gekostet, 100 Personen wurden verletzt, berichtete der italienische Zivilschutz.
Neues Erdbeben erschütterte Italien
Weiter Nachbeben in Norditalien
Nachbeben der Stärke 4,1 erschütterte Norditalien
Nach dem Beben in Modena

Sechs Todesopfer wurden in der Ortschaft Medolla nahe Modena gemeldet. Weitere drei Tote gab es in Mirandola, ebenso drei in San Felice sul Panaro. In der Gemeinde Concordia kamen zwei Personen ums Leben, in Novi di Modena wurde ein Todesopfer gemeldet. Weitere fünf Personen galten als vermisst.

Mindestens 6.000 Personen waren infolge des Erbebens obdachlos. Die Zahl dürfte nach Einschätzung der Polizei weiter steigen, da zahlreiche Menschen unter den Trümmern von Wohn- und Geschäftshäusern eingeschlossen waren. Tausende Menschen rannten in Panik auf die Straße. Gegen 13.00 Uhr kam es zu einer Reihe weiterer Nachbeben der Stärke von über 5 auf der Richterskala, welche die Bevölkerung weiterhin in Panik versetzten.

Premier Monti verspricht Hilfe

Der Präsident der Region Emilia-Romagna, Vasco Errani, versprach, die Bevölkerung der Unglücksregion werde “nicht im Stich gelassen”. Regierungschef Mario Monti kündigte an, Rom werde alles in seiner Macht Stehende tun, damit die für Italien wichtige Industrieregion im Norden des Landes “bald zu einem normalen Leben zurückkehren kann”.

Der Papst sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. Mit großer Anteilnahme verfolge er die Entwicklungen im Erdbebengebiet, berichtete der vatikanische Pressesprecher Mater Federico Lombardi.

Das Beben vom 20. Mai in der Region um Ferrara hatte sieben Menschen das Leben gekostet und schwere Schäden an historischen Bauten und Kirchen angerichtet, Wohnhäuser und Fabriken zerstört. Rund 7.000 Menschen werden seither in Zeltlagern und Notunterkünften betreut.

Ferrari sperrt Werk zu

In Dutzenden Gemeinden rund um das Epizentrum wurden riesige Sachschäden gemeldet. Ein Teil des Doms der Stadt Carpi nahe Modena stürzte wegen des Erdbebens ein. Soldaten wurden eingesetzt, um die Straßen von den Trümmern zu räumen. Der Sportwagenproduzent Ferrari in Maranello unweit von Modena schloss seine Produktionswerke.

Beben von Toskana bis Südtirol zu spüren

Die Erdstöße waren im gesamten Norden Italiens von Südtirol über Mailand bis in die Toskana zu spüren. In Italien bebt seit Tagen immer wieder die Erde. Experten rechnen mit weiteren starken Nachbeben in den nächsten Stunden. “Die Lage ist sehr ernst, wir haben zahlreiche Verletzte”, sagte der Bürgermeister des Ortes Concordia, Carlo Marchini.

Bahn gesperrt – Universitäten geschlossen

Das neuerliche Erdbeben hatte auch Auswirkungen auf die Bahn: Aus Sicherheitsgründen wurde der Zugsverkehr in Bologna gestoppt. Das Beben war auch in Venedig, Mailand und Florenz zu spüren. Hier mussten mehrere Gebäude aus Sicherheitsgründen evakuiert werden. Auch die Mobilfunkverbindungen waren wegen des Erdbebens betroffen. Die Universität Padua musste evakuiert werden. Auch auf der zentralen Piazza delle Erbe im Herzen Paduas wurden Einstürze gemeldet. In Bologna wurde die Universität geschlossen.

Kärntner nahmen Beben wahr

Das Nachbeben in der Region Emilia-Romagna waren auch in Kärnten deutlich zu spüren. Seismologe Anton Vogelmann sprach auf APA-Anfrage von über 1.000 gemeldeten Wahrnehmungen seitens der Bevölkerung. Schäden gibt es laut Vogelmann nicht. Auch in Tirol war das Beben zu spüren.

(APA)

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