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Diskussion um die Rätikonhalle in Vandans - kommt Volksbefragung?

Der Um- bzw. Neubau der Rätikonhalle wurde neuerlich heiß diskutiert.
Der Um- bzw. Neubau der Rätikonhalle wurde neuerlich heiß diskutiert. ©Alexander Stoiser
Vandans. In der letzten Gemeindevertretungssitzung wurde neuerlich die Zukunft der Rätikonhalle diskutiert. Von der Liste Pfefferkorn wurde ein zusätzliche Variante eingebracht.

(sto) Auf Antrag der „Liste Pfefferkorn“ und der „Grünen“ stellte Gemeindevertreter und Baumeister Hannes Ganahl eine komplett neue Alternative vor. Dabei wären die Rätikonhalle und der Alttrakt des Volksschulgebäudes gänzlich abzutragen. Der Neubau würde eine teilbare Schulturnhalle im Erdgeschoss (auf Höhe des ehemaligen Alttraktes VS) sowie im Obergeschoss vier Klassenräume und zwei Werkräume vorsehen.

Die Vorteile dieses Projektes sieht Ganahl, der sich bei seiner Variante an die Vorgaben des Architekturwettbewerbes gehalten hat, im Freiwerden des Grundstückes der ehemaligen Rätikonhalle, sowie in der Reduktion der Erhaltungs- und Betriebskosten des umbauten Raums. „Die neue Turnhalle hätte einen autonomen Zugang, würde für Veranstaltungen durch die Teilbarkeit in 80, 140 und 320m2 zusätzlich zum Foyer ideale Bedingungen auch für eine außerschulische Nutzung bieten“, so der Baumeister. Die grüne Gemeindevertreterin Nadine Kasper betonte in der Sitzung die angespannte Finanzsituation der Gemeinde und nannte „mit Weitblick investieren und besser kalkulieren“ als wichtige Parameter.

Keine Zustimmung von “Gemeinsam für Vandans”

Bürgermeister Wachter und die Fraktion von „Gemeinsam für Vandans“ konnten der neuen Variante nichts abgewinnen. Wachter umriss in seinen Ausführungen die mittlerweile schon elfjährige Diskussion der Gemeinde um die Zukunft der Rätikonhalle. „Von einem Schnellschuss oder gar einem finanziellen Abenteuer könne keine Rede sein“, so das Gemeindeoberhaupt, das Gegenteil sei der Fall. In vielen umfangreichen Planungen, Gesprächen und Überlegungen hätte man im letzten Jahr mit dem Architektenwettberb und dem Siegerprojekt von Bader eine äußerst gelungene, schulische wie außerschulische, zukunftstaugliche Variante gefunden. Auch die Sanierung des Alttrakts der Volksschule sei im Wesentlichen mitbedacht und auch von den Kosten inkludiert. Bürgermeister Wachter betonte auch, dass mit den bisher durchgeführten Planungen, Machbarkeitsstudien, Gutachten und Wettbewerbskosten rund 120.000€ angefallen sind. Das Interesse an einer neuen Variante sei nicht gegeben, zumal diese nicht alle Aspekte, vor allem der wichtigen ganztägigen Kinder-/Schülerbetreuung, bietet. Hinsichtlich der Finanzierung zeigte sich Bürgermeister Wachter nach Abzug aller Förderungen und nach Vorlage eines detaillierten Finanzierungsplanes beim Land optimistisch, das Projekt umzusetzen zu können. Finale Gespräche folgen und sollen bis Mitte Mai detailliert aufgeschlüsselt werden.

Volksbefragung steht im Raum

Ein Antrag auf Volksabstimmung der Liste Pfefferkorn und der Grünen über die beiden Varianten wurde mit 15 zu 8 Stimmen von der Gemeindevertretung abgelehnt. „Dennoch überlegen wir von der nach Gemeinderecht gegebenen Möglichkeit Gebrauch zu machen, eine Volksbefragung zu initieren”, so Markus Pfefferkorn.

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