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Neuer Vogelgrippe-Herd in Rumänien

Rumänien hat am Montag einen weiteren Vogelgrippe-Ausbruch gemeldet. Nach Angaben eines Sprechers des Landwirtschaftsministeriums wurden in einem Dorf im Donaudelta vier Hühner mit dem Grippevirus H5 entdeckt.

Im rumänischen Donaudelta ist erneut ein Vogelgrippevirus vom Typ H5 bei Geflügel nachgewiesen worden. Wie das Landwirtschaftsministerium am Montag mitteilte, bestätigten Laboranalysen in Bukarest eine Infektion bei vier verendeten Hühnern aus dem Fischerdorf Caraorman. Ob es sich um den auch für Menschen gefährlichen Subtyp H5N1 handelt, stand zunächst noch nicht fest. Alle rund 2.000 Stück Geflügel im Dorf sollen notgeschlachtet werden.

Unterdessen hat Indonesien den siebten Todesfall bei Menschen durch das Vogelgrippevirus H5N1 bestätigt. „Elf Menschen sind an Vogelgrippe erkrankt, sieben davon gestorben“, sagte Indonesiens Präsident Susilo Bambang Yudhoyono am Montag in Jakarta. Alle Fälle seien auf der Insel Java aufgetreten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte nach ihrer jüngsten Zählung vom vergangenen Mittwoch neun Fälle in Indonesien registriert, davon fünf Tote. Die WHO und indonesische Gesundheitsexperten befürchten weitere Erkrankungsfälle, da sich die Seuche unter Geflügel stark verbreitet. 22 der 33 Provinzen des Landes haben erkrankte Tiere registriert.

Neuer Fall in Vietnam

Vietnam, das am stärksten von der Vogelgrippe betroffene Land, meldete einen weiteren Ausbruch der Vogelseuche. 100 Hühner und 900 Enten seien in der Stadt Hai Phong an dem Virus H5N1 gestorben, berichtete ein staatlicher Tierarzt. Damit habe sich Geflügel in 57 von 64 Städten und Provinzen des Landes infiziert. 92 Menschen seien erkrankt, 42 davon gestorben. Weltweit sind mehr als 120 Menschen an Vogelgrippe erkrankt, jeder zweite davon starb.

In Rumänien war der gefährliche Subtyp H5N1 Anfang Oktober bei Hausvögeln in den Donaudelta-Dörfern Ceamurlia de Jos und Maliuc bestätigt worden. Dort wurden mehr als 22©000 Stück Geflügel notgeschlachtet und massive Desinfektionsmaßnahmen vorgenommen. Nachdem Testgruppen von Junggeflügel anschließend zwei Wochen in Ceamurlia überlebt hatten, erklärten die rumänischen Behörden diesen Infektionsherd Ende vergangener Woche für beseitigt.

Alarm

Laut Experten ist der Vogelgrippe-Erreger in Asien mutiert und erhöht damit die Gefährdung des Menschen durch die Tierseuche. Wissenschafter in Vietnam schlugen am Montag Alarm: Sie stellten Veränderungen an dem gefährlichen Virusstrang H5N1 fest, die zu einer hohen Ansteckungsgefahr für Menschen führen können. Sollte der Virus die Fähigkeit erlangen, wie eine Grippe von Mensch zu Mensch überzuspringen, droht eine weltweite Epidemie mit Millionen Toten.
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