Neuer Rekord an Aktiven bringt auch Schwierigkeiten

Sandy Marte Tschann beim Eissportverein Rankweil in der Doppelfunktion tätig
Sandy Marte Tschann beim Eissportverein Rankweil in der Doppelfunktion tätig ©Privat
Fast vierzig jungen Eiskunstläufern fehlt beim Eissportverein Rankweil die perfekten Trainingsmöglichkeiten
Doppelfunktion von Sandy Marte-Tschann
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Eiskunstlauf in Rankweil boomt
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RANKWEIL. Vor drei Jahren hat Sandy Marte-Tschann (30) beim Eissportverein Rankweil den Trainerposten in der Sektion Eiskunstlaufen mit zehn Kindern übernommen. Seit der letzten Saison ist die ehemalige Synchroneislauf WM-Starterin in Rankweil auch die sportliche Leiterin in der Sektion Eislaufen. In kürzester Zeit konnte die Klauserin die Mitgliederzahl der Aktiven auf fast vierzig Schüler und Jugendliche im Alter zwischen vier und 17 Jahren drastisch erhöhen. Seit der Vereinsgründung vom Eissportverein Rankweil ist das ist die höchste Anzahl an aktiven Eiskunstläufern. In Rankweil besteht in den letzten beiden Jahren eine große Nachfrage. Das Problem liegt aber ganz klar auf der Hand: Im November bleibt die Kunsteisbahn Gastra für Trainingszwecke im Eiskunstlaufen gesperrt. Ab dem Dezember hofft man im Lager des Eissportverein Rankweil, insbesondere die Sektion Eislauf endlich mit den Trainingseinheiten in dieser Saison mit der Praxis beginnen zu können. In der zwangsweise eisfreien Zeit werden Online-Trainings für die Aktiven angeboten. „Ich habe genau drei Stunden pro Woche mit 38 Kindern nur zur Verfügung, was wirklich zu wenig ist um den Eiskunstlaufsport auszuüben. In Rankweil ist die Saison sehr kurz und mittlerweile ist Eiskunstlaufen ein Ganzjahressport geworden. Wir sind stets bemüht die Nachwuchsläufer zu fördern und dazu braucht es auch die Rahmenbedingungen“, sagt Sandy Marte-Tschann. Mit den talentierten Läufern und der Fördergruppe können zusätzliche Einheiten in Feldkirch über die Bühne gehen. Von Leistungssport bis zu den Hobbyläufern, Kurse für Kinder und Erwachsene sind beim Eissportverein Rankweil möglich.

Die schnelle Weiterentwicklung trägt schon die ersten Früchte. Ein Trio aus Rankweil startete im Vorjahr bei diversen Wettkämpfen und konnten schon gute Ergebnisse einfahren. Eine große Zukunftshoffnung ist die erst 10-jährige Feldkircherin Sophie Wüstner. Sie gehört als erste Sportlerin vom Eissportverein Rankweil dem Vorarlberger Hoffnungskader an und erhält eine spezielle sportliche Förderung. Mit Belinda Dorant, Mira Biedermann, Lea Osirnigg und Paulina Vielgut stehen mehrere junge Talente vor ihrem ersten Wettkampf. In den letzten beiden Saisonen gab es eine vereinsinterne Show am Eis mit großem Zuschauerinteresse zu bewundern. Durch die weltweite Gesundheitskrise ist die Show heuer nicht umsetzbar.VN-TK

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