Neuer Geh- und Radweg zwischen Feldkirch und Rankweil

Hier soll der neue Weg entstehen
Hier soll der neue Weg entstehen ©Stadt Feldkirch
Im nördlichen Bereich von Altenstadt soll ein neuer Weg zur Verbindung der Gemeinden Feldkirch und Rankweil entstehen.

Der Neubau des Geh- und Radweges soll im Bereich der Gemeindestraße „Beim Mühlbach“ beginnen. Die Weiterführung verläuft zukünftig zwischen den bestehenden Parkplätzen des Tennisclubs und dem neu errichteten Spielplatz. Im weiteren Verlauf führt der Geh- und Radweg bei der Gemeindegrenze über ein Brückenbauwerk parallel zur Autobahn A14 und mündet anschließend in den Zieglerweg. Die Gesamtlänge des beschriebenen Bauloses beträgt rund 400m (Gemeindegebiet Rankweil: 230m und Gemeindegebiet Feldkirch 170m).

Neuer Geh- und Radweg

Die Landesradroute A9, in deren Bereich der Lückenschluss nun realisiert werden soll, stellt die Weiterführung der Achse Mutterstraße/Reichsstraße aus Feldkirch in Richtung der Gewerbegebiete westlich der A14 in Rankweil dar.

Weitere Schritte

Das Einreichprojekt wurde mit Ende 2019/Anfang 2020 abgeschlossen. Die Vorbereitungen seitens der Stadt Feldkirch wurden bereits weitgehend getätigt. Die Marktgemeinde Rankweil muss für die Umsetzung des Projekts mehrere Grundablösen tätigen, welche aufgrund einiger Verlassenschaften sehr komplex und aufwendig sind. Erst wenn die Grundablösen vollständig abgeschlossen sind, werden die weiteren Schritte (Planung Ausführungsprojekt, Behördenverfahren, Umwidmung, Vergabe Bauarbeiten etc.) in die Wege geleitet.

Umsetzung wohl noch 2021

Bei optimalem Verfahrensablauf ist eine bauliche Umsetzung voraussichtlich im Jahr 2021, bei allfälligen Verzögerungen im Jahr 2022 geplant.

Dazu Vizebürgermeister Daniel Allgäuer: „Der Grundsatzbeschluss ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Verbesserung der Fahrradwege. Gemeinsam mit der Marktgemeinde Rankweil können nun weitere Gespräche mit Grundeigentümern geführt werden, damit sobald als möglich dieser Lückenschluss realisiert werden kann.“

Die weiteren Nord-Süd-Verbindungen für den gemeindeübergreifenden Radverkehr – Gisingen Richtung Runa sowie Altenstadt Richtung Rankweil Zentrum – wurden bereits in der Vergangenheit realisiert.

Auch Radrouten in Schoppernau und Lauterach in Arbeit

Neben der Verbindung zwischen Feldkirch und Rankweil findet gerade auch die Instandsetzung der Landesradroute in Schoppernau und die Fertigstellung zweier wichtiger Teilabschnitte in Lauterach statt. Auf der Gräsalpstraße im Gemeindegebiet Schoppernau wird der Radverkehr im Mischverkehr (Anrainerverkehr) geführt. Auf rund 250 Metern wurde der alte, rissige Fahrbahnbelag erneuert und der Straßenraum neu gestaltet. Auch die Beleuchtung wurde auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Die förderfähigen Kosten von 130.000 Euro werden zu 70 Prozent (91.000 Euro) vom Land getragen. 

Fertiggestellt wurden auch zwei wichtige Teilabschnitte in Lauterach. Auf der Radroutenachse Nord – Süd wurde im Bereich Dammstraße/Flötzerweg ein Kreisverkehr errichtet. Bei der bisherigen Kreuzung war der Radverkehr bis dato im Nachrang. Mehr Sicherheit für den Radverkehr wurde auch im Abschnitt Gemeindestraße Niederhof geschaffen: Auf einer Länge von rund 350 Metern wurde der gesamte Fahrbahnaufbau erneuert. Die förderfähigen Kosten für diese Teilabschnitte in Lauterach belaufen sich auf gut 250.000 Euro. Davon wird rund die Hälfte vom Land getragen.

(Red.)

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