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Neuer GAK-Trainer

Walter Schachner, der vergangenen Freitag in einer Blitzaktion als Trainer von Austria Wien beurlaubt worden war, hat nur fünf Tage später einen neuen Job gefunden.

Der 45-jährige Ex-Internationale hat sich am Dienstagabend nach einem Abendessen mit GAK-Präsident Rudi Roth für die “Rotjacken” entschieden. Schachner, der u.a. auch Anfragen von Sturm Graz und Schachtjor Donezk hatte, unterschrieb einen Vertrag für zweieinhalb Jahre. “Der Funke ist gleich übergesprungen, das Angebot ist mir auch von der menschlichen Seite sehr gelegen gekommen”, meinte Schachner, der sich mit Roth immer schon sehr gut verstanden habe.

Auch Sturm-Präsident Hannes Kartnig hatte ein Gespräch mit Schachner geführt, doch die “menschliche Seite, die Ideen des GAK und wie man mir entgegen gekommen ist” sprachen für den Lokalrivalen von Sturm. Mit dem Verzicht nach Donezk zu gehen, hat Schachner auch auf einiges Geld verzichtet. Er habe dafür 30 Mio. S (2,18 Mio. Euro) pro Jahr “liegen gelassen”.

Die Ziele des Neo-GAK-Coaches sind klar: “Das Wichtigste ist, dass wir vom letzten Platz wegkommen. Das ist eine für die Mannschaft schwierige Situation, der GAK ist es nicht gewohnt, gegen den Abstieg zu spielen. Es ist jetzt viel mentale Arbeit nötig, wir brauchen kein schönes Spiel, sondern ein erfolgreiches Spiel.” In den verbleibenden sechs, sieben Wochen bis zur Winterpause möchte er Schadensbegrenzung betreiben und über den Winter Stabilität in die Mannschaft bringen.

Es ist die insgesamt vierte Trainer-Station von “Schoko”. Nach dem FC Zeltweg (Jänner 1999 bis Sommer 2000), dem FC Kärnten (23. Mai 2000 – 2. Mai 2002) und Austria Wien (2. Juni 2002 – 4. Oktober 2002) unterschrieb er bis zum Sommer 2005 für den GAK.

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