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Neuer Alpgang in Au wurde feierlich eröffnet

Walter Muxel und Monika Albrecht bei der ersten Station des Alpweges.
Walter Muxel und Monika Albrecht bei der ersten Station des Alpweges. ©Dietmar Fetz
Alpweg in Au

Rund 150 Interessierte folgten am vergangenen Sonntag der Einladung zur Eröffnung des “Alpgangs” in Au, der die Erwanderung des bäuerlichen Jahresablaufes möglich macht.
“Nomadische” Bewirtschaftung
Der bäuerliche Jahresablauf im hinteren Bregenzerwald wurde und wird heute noch von der “nomadischen” Bewirtschaftung zwischen Talboden und Alpe geprägt. Dieser traditionellen Wirtschaftsweise ist der Alpgang gewidmet.
Am Alpgang werden Zeit und Raum lesbar. In Steinen sind Texte zu Alpleben und Kulturlandschaft hinterlegt. Über 14 Stationen zieht sich die Wanderung zwischen Heimgut, Viehweide, Hutweide, Berggut, Heuwiesen, Vorsäß, Alpe, Hochalpe und Wildheumahd auf der Sonnseite in Au.
Feierliche Eröffnung
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Pius Natter und der Segnung durch Pfarrer Georg Willam erläuterte Walter Muxel, neben Monika Albrecht einer der Hauptinitiatoren dieses Projekts, die Besonderheiten des Alpgangs. Fachlich begleitet und beraten wurde die Realisierung des “Alpgangs”, der von Land, Bund und EU gefördert wurde, von Maria Anna Moosbrugger. Während Frank Broger für die optische Gestaltung verantwortlich war, sorgte Martina Breznik für die künstlerische Gestaltung der14 Steine, die zwischen 500 und 1600 kg wiegen.
Aufwändige Vorarbeiten
Die Umsetzung dieses bemerkenswerten Projekts war, wie Walter Muxel betonte, nur durch zahlreiche Helfer möglich. So gelang unter anderem Albert Natter und Hannes Moosbrugger das “Kunststück”, die 14 Steinkolosse an ihren Bestimmungsort zu transportieren. Außerdem war die Mithilfe der Bergrettung Au und der beiden Brückenbauer Alfred Berbig und Franz Josef Dünser von Nöten.
Historische Heuarbeit
Im Rahmen des “Eröffnungsganges”, bei dem die Besucher von Wanderführern begleitet und informiert wurden, stand auch die Vorführung historischer Heuarbeit auf dem Programm. So zeigten Bgm. Pius Natter, Erwin Muxel und Josef Albrecht wie in früheren Zeiten das Bergheu zu Tal gebracht wurde. Ausgangspunkt für den Alpweg, der als große Runde (Gehzeit ca. 6 Stunden, 750 Höhenmeter) und als kleine Runde (Gehzeit ca. 2 Stunden, 350 Höhenmeter) erwandert werden kann, ist eine Informationstafel bei der Kirche in Au-Rehmen. (DIF)

Wegbeschreibung Alpgang – große Runde:
Rehmen – Vorsäß Berbigen – Obere Sattelalpe – Liegstein – Untere Sattelalpe – Alpe Sattelegg – Wika – Holand – Rehmen

Wegbeschreibung Alpgang- kleine Runde:
Rehmen – Vorsäß Berbigen – Kohloweg – Wika – Holand – Rehmen

Zur besseren Orientierung sind kleine Zusatztafeln an den Wegweisern angebracht.

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