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Neue Zeitung „KIND“ ist da!

In der aktuellen Ausgabe stehen vor allem jene Erfahrungen im Fokus, die Kindern Kraft für ihre Schritte in die Welt geben.
In der aktuellen Ausgabe stehen vor allem jene Erfahrungen im Fokus, die Kindern Kraft für ihre Schritte in die Welt geben. ©iStock/svetikd
Über die Macht der Kindheit: Aktuelle Ausgabe der Zeitung des Vorarlberger Kinderdorfs bietet hilfreichen Lesestoff, wie Familien dem Hamsterrad entkommen und Kinder gestärkt werden können.

Bereits in der 16. Auflage erscheint das Magazin „KIND“ des Vorarlberger Kinderdorfs. In redaktioneller Anlehnung an die Reihe „Wertvolle Kinder“ stehen in der aktuellen Ausgabe vor allem jene Erfahrungen im Fokus, die Kindern Kraft für ihre Schritte in die Welt geben. „Es ist schön, Kindern Mut zu machen“, sagt Astrid Spiegel, die als Ehrenamtliche bei den Familienimpulsen des Vorarlberger Kinderdorfs einer jungen Familie Rückhalt gibt. In der Zeitung KIND erzählt sie eindrücklich über ihre erfüllende Tätigkeit. Ob man für die Elternschaft trainieren kann, wollten Anne Richter und Sebastian Schade genau wissen. Sie nahmen an einem Kurs zur Stärkung der Eltern-Kind-Bindung von Netzwerk Familie teil. „Wir haben nicht nur gelernt, feinfühlig mit unserer Tochter, sondern auch miteinander umzugehen“, betont das Paar im KIND-Porträt.

Was hilft, wenn alles zu viel ist?

Dass Familien angesichts der Belastungen und Herausforderungen des Alltags oft keine Zeit zum Auftanken bleibt, stellt Andreas Haid, Leiter des ambulanten Familiendienstes fest. Psychiater Hans Hartmann zeigt im KIND-Interview Wege aus der totalen Erschöpfung und zu mehr Widerstandskraft und Freude auf. Statt zu To-do-Listen rät der Familientherapeut zu „Loslass-Listen“: „Pausen, Aktivitäten, die allen Spaß machen, und Neues wagen“ seien für Familien wichtig, um dem Hamsterrad zu entkommen. Ebenso heiße es, Abschied vom Perfektionismus zu nehmen und sich nicht an die Macht der Gewohnheit zu klammern.

Teamwork für Kinder

Die herausfordernde, aber auch bereichernde Aufgabe einer Pflegschaft wird aus der Sicht eines Paares thematisiert, das einem Baby ein sicheres Zuhause gibt. Dass es für Eltern nicht ohne Teamwork nach einer Trennung geht, Krisen neue Wege freilegen und wie man Depressionen im Kindesalter erkennen kann, wird ebenfalls behandelt. Außerdem im Blatt: Wie Selfie-Queens und kleine Helden in neuen Social-Media-Portalen alten Rollenbildern nacheifern und wie diesem antiemanzipatorischen Backlash gegengesteuert werden kann.

Von Chancenarmut zu Chancenreichtum

Dem Sprichwort „Jeder ist seines Glückes Schmied“ hält Alexandra Wucher, stellvertretende Geschäftsführerin, entgegen: „Auch im reichen Vorarlberg leben Familien an oder unterhalb der Armutsgrenze. Dementsprechend sind auch die Gesundheitschancen ungleich verteilt.“ Um allen Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen, seien verstärkt Programme von Chancenarmut hin zu Chancenreichtum nötig, bekräftigt Vorarlberger Kinderdorf-Geschäftsführer Christoph Hackspiel: „Wir brauchen für alle Kinder und besonders für jene, die sonst abgehängt werden, viel mehr Aufmerksamkeit, d. h. Familienstärkung, frühe Hilfen, sozialräumliche Begegnungschancen, besser ausgestattete Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen.“

Für die kleinen Leser*innen

Das „KINDlä“ hat sich diesmal ganz dem Thema „Umweltschutz“ verschrieben: Von Fridays for Future über die Recycling-Station bis zum ökologischen Fußabdruck und dem Bienenwachstuch fürs Jausenbrot zum Selbermachen findet sich in der Zeitung zum Heraustrennen für die kleine Leserschaft allerlei Wissenswertes und Lustiges.

Die Zeitung anfordern: 05574-4992-0, vermittlung@voki.at
Online lesen: www.vorarlberger-kinderdorf.at

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