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Neue Tirade Orbans gegen Migranten und Deutschland

Orban will sich nicht belehren lassen
Orban will sich nicht belehren lassen
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat vor dem EU-Gipfel die deutschen Pläne zur Beilegung der Flüchtlingskrise erneut kritisiert.

Ohne Deutschland namentlich zu nennen, wandte sich Orban am Dienstag in Budapest in seiner Rede zum ungarischen Nationalfeiertag gegen Pläne zur “Zerstörung Europas”.

“Verbrechen und Terror”

Man lasse sich von den “Rotten unverbesserlicher Kämpfer für die Menschenrechte” nicht belehren, sagte Orban weiter. Migranten würden nach seinen Worten “Verbrechen und Terror” nach Europa bringen. “Wenn wir die Völkerwanderung stoppen wollen, müssen wir vor allem Brüssel bremsen”, sagte Orban nach Angaben der staatlichen ungarischen Nachrichtenagentur MTI.

“Zündelnden Antisemitismus”

Es gehe darum zu verhindern, dass “Banden Jagd auf unsere Frauen und Mädchen machen”, sagte der nationalkonservative Orban in Anspielung auf die Kölner Silvesternacht. Zudem würden Migranten aus dem Nahen Osten “zündelnden Antisemitismus” mitbringen.

Orbans Rede vor dem Nationalmuseum wurde von Protestrufen Hunderter Demonstranten begleitet. Unter den Orban-freundlichen Zuhören waren wie jedes Jahr viele Gäste aus Polen, die Orban als Freunde seiner Flüchtlingspolitik willkommen hieß. (APA)

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