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Neue Lüftung für das Alte Hallenbad: "Heiße Luft ist nun Vergangenheit"

"Heiße Luft" lautete das Motto 2012, um die Lüftungsproblematik im Alten Hallenbad zu thematisieren.
"Heiße Luft" lautete das Motto 2012, um die Lüftungsproblematik im Alten Hallenbad zu thematisieren. ©poolbar.at
Was lange währt, wird endlich gut: Eine von Veranstaltern seit Jahren geforderte Lüftungsanlage wird rechtzeitig vor der Sommersaison im Alten Hallenbad in Feldkirch eingebaut.

“Das gesamte Jahr hindurch finden unterschiedlichste Veranstaltungen statt. Auch der Neubau des Montforthauses sorgt dafür, dass die Räumlichkeiten sehr gut ausgebucht sind, da dieser wichtige Veranstaltungsort zwei Jahre nicht genutzt werden kann”, begründet Kulturstadträtin Barbara Schöbi-Fink die Pläne der Stadt.

Herwig Bauer, Organisator des Poolbar-Festivals im Alten Hallenbad in Feldkirch freut sich über die kürzlich von der Stadt bewilligte neue Lüftungsanlage: “Wir freuen uns gewaltig, dass die Stadt Feldkirch das Potenzial des Reichenfeldes allgemein und im speziellen das des Alten Hallenbades künftig besser nutzen will, und zwar in puncto Qualität, nicht in puncto Quantität.”

Kostenpunkt: 230.000 Euro

Das Alte Hallenbad ist ein Veranstaltungsgebäude mit verschiedenen räumlichen Gegebenheiten. Die Anlage, die bis Ende Juni, also vor dem Start des Poolbar-Festivals, installiert wird, ist auch gemäß Stand der Technik mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet. Im Winter kann damit geheizt und im Sommer gekühlt werden. Die Kosten für die Anlage beziffert Schöbi-Fink mit rund 230.000 Euro.

poolbar Architektur: In Feldkirch wird alles “Dada”

Groß war die Anzahl interessanter Einreichungen, noch größer das Staunen über die Vielfalt an Ideen und die Liebe zum poolbar-Detail – und am Schwersten die Entscheidung: Das Siegerprojekt für das poolbar-Festival in Feldkirch hört auf den stimmungsvollen Namen “Dada poolbar” (ganz dem Leitmotiv der künstlerischen Bewegung des Dadaismus folgend). Sowohl das Festival-Gelände als auch das Publikum selbst erfahren heuer eine theatralische Inszenierung. Die Gestalter, Max Dengler, Sönke Hartmann und Steven Born vom Büro Hartmann & Dengler aus Berlin, erklären: “In diesem Jahr werden die Gäste des poolbar-Festivals selbst zum wichtigsten Act und das gesamte Gelände zu Ihrer Bühne. In Schwarz und Weiß eröffnen sich neue Welten für die Besucher, die sie mit ihrer eigenen Kreativität weiter bereichern und füllen können. (…) So wird der Besucher zum Betrachter und Akteur der surrealen Szenen zugleich.”

Das Konzept und somit gleichzeitig verbindendes Element der so genannten “Dada poolbar Welt” sind raumhaltige Wände. In diese werden Öffnungen und Raumkapseln eingelassen, welche zu spielerischen und spontanen Nutzungen einladen, von den BesucherInnen entdeckt werden können, sowie die notwendige Festivalinfrastruktur aufnehmen.

Eine elegante, disziplinierte Wahl der Gestaltungsmittel hält die verschiedenen Räume und Funktionen formal zusammen und signalisiert durch die Reduktion auf Schwarz und Weiß: Die Stars des Theaters sind die Darsteller und deren Tun. Die Vorgabe einer kostengünstigen und temporären wie auch Image prägenden Architektur wurde gekonnt in Szene gesetzt. Die gleichermaßen stilvolle wie einfache Umsetzung ermöglicht es, die unterschiedlichsten Themen wie Projektionen, Perspektivbrüche, Fläche und Tiefe zu vereinen und erlebbar zu machen. Nomen est omen: Der thematische wie inhaltliche Rückgriff auf die künstlerische Bewegung des Dadaismus ist somit die logische Folge der diesjährigen Architekur-Vorgabe. Sie ist einfach, nicht zwangsläufig reduktionistisch – sondern in ihrer Umsetzung einmalig.

Die kompetent besetzte Jury ist sich einig: “Die Partizipationsangebote von ‘Dada’ sind derart clever konzipiert, dass schon der Griff zum Bier auf dem Projektionstischchen zu einem massiven Eingriff in die Raumgestaltung wird.”

Wien besinnt sich auf Biertisch-Kultur

Architektonisch erfährt das heimelige Biergarniturfeeling bei der diesjährigen poolbar mit pratersauna eine Hommage – auf neue, interessante und gleichzeitig clevere Weise. Die zeitgemäße Neuinterpretation “Pratersaunastammtisch” von Sieger Florent Souly (Wien) überzeugte die Jury: “In Österreich gilt der klassische Biertisch als Ikone jedes Festes oder Festivals, er gehört einfach dazu. An einem Tisch sitzt eine Gruppe von Freunden zusammen, am nächsten Tisch eine andere. Der Gedanke dieser Installation ist es, aus mehreren bearbeiteten und bündig miteinander verbundenen Tischen EINEN gesamten zu bauen, der als Symbol für das Miteinander steht. Realisiert wird der Pratersaunastammtisch durch ein Anschrägen der verschiedenen Tischenden, an denen die einzelnen Tische miteinander verbunden werden. Die Form des zusammengesetzten Gesamt-Tisches ist flexibel und dynamisch und kann sich dem Standort und Event je nach Bedarf anpassen. […] Schalungsplatten als Tischplatten bieten noch mehr gestalterische Freiheit; zum Beispiel können Löcher für Pflanzentöpfe, Aschenbecher und Beleuchtungskörper eingefräst werden oder die Tischoberfläche wird mit Folien, Lack, Serigraphie, Spray-Art… nachbearbeitet.”

poolbar mit pratersauna: 8. – 11.Mai 2013, Wien (Pratersauna)
poolbar-Festival: 3.Juli – 15.August 2013, Feldkirch (Altes Hallenbad)

Alles zum poolbar-Festival 2013 auf www.poolbar.at

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