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Neue Commerzbank will Branchenprimus angreifen

Die Commerzbank rüstet sich nach der milliardenschweren Übernahme der Dresdner Bank für den Angriff auf den Branchenprimus Deutsche Bank.

Commerzbank-Chef Martin Blessing sagte am Montag in Frankfurt am Main: “Wir untermauern unseren Anspruch, die führende Bank in Deutschland zu werden.” Die Commerzbank lässt sich die Fusion fast zehn Mrd. Euro kosten und will radikal Stellen streichen.

9.000 Arbeitsplätze, das sind mehr als 13 Prozent der 67.000 Stellen beider Häuser, sollen wegfallen. Blessing kündigte an, die Commerzbank rechne mit Synergieeffekten im Umfang von rund fünf Mrd. Euro bis 2012. Mittelfristiges Ziel sei eine Eigenkapitalrendite nach Steuern von 15 Prozent. Der erst seit gut 100 Tagen amtierende Vorstandschef berichtete weiter, die Commerzbank werde 700 Kernfilialen der Dresdner übernehmen. Gemeinsam mit den eigenen Zweigstellen komme das neue Institut auf 1.200 Filialen. “Keine andere deutsche Bank wird ihren Kunden so nah sein können wie wir.” Dennoch fallen damit Hunderte Filialen weg.

Unter welchem Namen die neue Großbank am Markt auftreten wird, ist laut Blessing noch nicht entschieden. Beide Namen hätten einen hohen Wert, gerade auch der Slogan “Dresdner Bank, die Beraterbank” sei sehr bekannt. Denkbar sei etwa “Commerzbank, die Beraterbank”. In jedem Fall mache es wenig Sinn, zwei Marken zu behalten.

Der deutsche Finanzminister Steinbrück begrüßte die Fusion von Commerzbank und Dresdner Bank. “Das ist eine sehr gute Entscheidung”, sagte der SPD-Politiker während seiner China-Reise der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post”. Die Fusion stärke den Finanzplatz Deutschland. Die Arbeitnehmer-Vertreter im Aufsichtsrat der Allianz haben laut “Welt-Online” “geschlossen gegen den Verkauf der Dresdner Bank gestimmt. Eine Stellungnahme dazu gab es am Montag zunächst nicht.

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