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Neue Aussage belastet Marco W. schwer

©AP
Kurz vor der Fortsetzung des Prozesses gegen Marco W. ist der in der Türkei inhaftierte 17-jährige weiter unter Druck geraten. Bei einer Befragung in Manchester am Donnerstag habe die 13-jährige Charlotte schwere Vorwürfe gegen den Realschüler aus dem niedersächsischen Uelzen erhoben.

Die Engländerin musste demnach bei Gericht in Manchester ihre Aussage machen, die das Schwurgericht in Antalya angefordert hatte.

Laut ihres türkischen Anwalts Ömer Aycan sagte Charlotte gegenüber den britischen Behörden: “Ich ziehe meine Anzeige nicht zurück. Er hat mich gegen meinen Willen vergewaltigt. Ich will, dass er hart bestraft wird.” Am fünften Verhandlungstag am Freitag werde die Aussage aber noch keine Rolle spielen, berichtete die “Bild” weiter. Die Aussage werde das Gericht erst zum nächsten Prozesstermin erreichen.

Marco W. war Mitte April in Antalya nach einer Strafanzeige von der Mutter eines britischen Mädchens verhaftet worden. Der 17-Jährige bestritt Sex mit dem Mädchen gehabt zu haben,gab jedoch sexuelle Kontakte zu. Außerdem gab Marco W. an, das Mädchen hätte ihm ihr Alter mit 15 angegeben.

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