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Neue Ära im Silvretta Center

Ende April schloss das Schrunser Traditionshaus Silvretta Center. Vorläufig. Der geplante Zu- und Umbau wird derzeit realisiert.

Vor einigen Tagen verabschiedete sich Vorstand Karl Pichler aus seiner aktiven Tätigkeit.

„Krankheitshalber.“ Das sagt jedenfalls Silvretta-Center-Vorstand Kurt Prautsch gegenüber den „VN“. Gleichzeitig bestätigt er, dass Johannes Dankl, „die langjährige rechte Hand von Karl Pichler“, das Unternehmen interimistisch leitet.

An den Zu- und Umbauplänen jedoch hält die traditionsreiche Konsumgenossenschaft fest: Wie bereits angekündigt werden die Geschäftsflächen um 40 Prozent auf 4000 Quadratmeter bis kommenden Winter erweitert. Der Generalunternehmer heißt Hilti & Jehle. „Die Verhandlungen mit unseren Hausbanken sind ebenfalls abgeschlossen“, spricht Kurt Prautsch von einer abgeschlossenen Finanzierung. Fix steht auch der Vertrag mit dem Lebensmittelunternehmen „Billa“. Der Drogeriemarkt „Bipa“ wird das Angebot ergänzen. Auch „Intersport“ bleibt dem Schrunser Traditionshaus treu. Wer jedoch im textilen Bereich den Silvretta-Center-eigenen Shops nachfolgen wird, das konnte Kurt Prautsch noch nicht detaillieren. „Die Verhandlungen laufen noch.“

Im Bezug auf die knapp 35 Mitarbeiter, die bis zur Schließung im April in den Bereichen Lebensmittel, Textil, Haushalts- und Spielwaren beschäftigt waren, verrät der Silvretta-Center-Vorstand nur soviel: „Es wurden Übergangslösungen gefunden. Teilweise sind die Mitarbeiter beurlaubt, konsumieren Zeitausgleich oder sind in anderen Center-Filialien tätig.“ Auch in Bezug auf eine Weiterbeschäftigung des langjährigen Geschäftsführers Karl Pichler gibt er sich zugeknöpft: „Jetzt ist er aus gesundheitlichen Gründen außer Gefecht. Eine Vorstands- bzw. Aufsichtsratssitzung Anfang Juli wird alles andere klären.“

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