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Neuausrichtung bei Scheyer Verpackungstechnik

Das Familienunternehmen Scheyer Verpackungstechnik hat die Weichen für einen weiteren Wachstumskurs gestellt. Am Standort Klaus werden 7 Mio Euro in Erweiterungsbauten und eine neue Druckmaschine investiert.

Gleichzeitig wird der Bereich Präsentationstechnik, der etwa 15 Prozent des Gesamtvolumens ausmacht, in einem Management Buy-in an Peter Bernatzik verkauft. Scheyer-Geschäftsführer Jürgen Wiesenegger betont, dass mit dieser Trennung beide Unternehmensbereiche in ihren unterschiedlichen Kernkompetenzen verbesserte Wachstumschancen nützen können.

Das Klauser Unternehmen Scheyer Verpackungstechnik hat sich mit der Produktion und Veredelung von flexiblen Verpackungsfolien erfolgreich im hochwertigen Bereich positioniert und konnte das Fundament für einen soliden Wachstumskurs legen. Vor allem Kunden mit hohen Ansprüchen an Qualität und Liefertreue zählen zu den Abnehmern der Folien, Säcke und Spezialverpackungen für sensible Produkte. Das sind zum Beispiel Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie wie Ölz, 11er, Rupp Käse, Bahlsen, Kelly oder Pharma-Unternehmen wie Baxter oder Sandoz. Scheyer Geschäftsführer Jürgen Wiesenegger: „Wir sehen uns nicht als Lieferant, sondern als Partner unserer Kunden, denen wir heute ein komplettes Dienstleistungspaket rund ums Produkt anbieten – von der Beratung bis zur Lagerverwaltung.“

Kapazitätserweiterung um 30 Prozent und Mitarbeiterwachstum

Insgesamt investiert Scheyer im laufenden und vergangenen Jahr 7 Mio Euro in die Modernisierung des Betriebs und der Anlagen. So wurde das Verwaltungsgebäude um einen Sozialtrakt erweitert und der Produktionsbereich für Lebensmittelverpackungen wurde entsprechend den neuesten Hygienezertifizierungen adaptiert. Derzeit wird eine neue Halle gebaut, in der ab Herbst 2008 eine hochmoderne Druckmaschine den Betrieb aufnehmen wird. Jürgen Wiesenegger: „Die rasante Entwicklung in der Verpackungsindustrie bringt ständig wachsende Auftragsmengen, verlangt aber auch eine laufende Qualitätsverbesserung. Unsere Modernisierungsmaßnahmen bringen uns eine Kapazitätserweiterung um etwa 30 Prozent für den gesamten Betrieb. Im Personalbereich erwarten wir dadurch mittelfristig 10 bis 20 zusätzliche Arbeitsplätze in der Verpackungstechnik.“ Scheyer Verpackungstechnik beschäftigt derzeit 100 Mitarbeiter.

Wachstum und Konzentration aufs Kerngeschäft

Voraussetzung für das angestrebte Wachstum von ca 10 Prozent pro Jahr ist eine Konzentration auf die Verpackungstechnik. Das 1950 gegründete Familienunternehmen Scheyer hat traditionell zwei getrennte Geschäftsbereiche geführt – die industriell orientierte Verpackungstechnik mit einem Anteil von 85 Prozent am Gesamtunternehmen und den Bereich Präsentationstechnik, der hochwertige Präsentationsunterlagen für individuelle Anforderungen herstellt und mit Kunden wie Blum, Hilti, Rauch oder Swarovski in Österreich die Position des Marktführers hält. Geschäftsführer Wiesenegger: „Diese beiden Bereiche haben sich in den letzten Jahren stark auseinander entwickelt und weisen keine Synergien auf. Beide Unternehmen haben jedoch für sich beste Wachstumspotentiale. Wir haben daher beschlossen, den Geschäftsbereich Präsentationstechnik in einem Management- Buy-In an einen heimischen Unternehmer zu verkaufen. Unser Ziel war es, dass alle 30 Mitarbeiter übernommen und weiterbeschäftigt werden und dass die Chancen dieses Unternehmens aktiv genützt werden.“ Peter Bernatzik kauft Scheyer Präsentationstechnik Neuer Besitzer der Scheyer Präsentationstechnik ist ab 1. Juli 2008 die Firma BPC (better presenting company). Der neue Eigentümer Peter Bernatzik will die Mitarbeiter zur Gänze übernehmen und die Firma im Sinne der Familie Scheyer-Wiesenegger weiterführen. Bernatzik: „Das von der Gründerfamilie mit Herzblut aufgebaute Unternehmen ist bestens am Markt eingeführt, beschäftigt professionelle Mitarbeiter und bietet mit einer innovativen Produktpalette und einem attraktiven Kundenportfolio erfolgreiche Zukunftsperspektiven.“ Peter Bernatzik ist derzeit noch für die HRG Austria und die HRG Hungary (die Hogg Robinson Group, ein internationales Unternehmen für Reisedienstleistungen mit globalem Sitz in London) tätig.

Vorarlberger Lösung – alle Mitarbeiter werden übernommen

Mit der Neuausrichtung des Unternehmens werden bei Scheyer die Weichen auf ein weiteres Wachstum gestellt. Ingrid Wiesenegger-Scheyer betont, dass nach dem erfolgreich durchgeführten Generationswechsel jetzt eine Fokussierung auf die Kernkompetenz von Scheyer möglich ist. Ingrid Wiesenegger-Scheyer: „Ich bin glücklich, dass wir mit dem Management-Buy-in eine Vorarlberger Lösung für unsere guten und langjährigen Mitarbeiter gefunden haben. Dadurch können meine beiden Söhne, die in der Verpackungstechnik für die Geschäftsführung und für das Deutschlandgeschäft verantwortlich sind, sich voll auf diesen Bereich konzentrieren.“

Quelle: Boehler-PR

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