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Netrebko wehrt sich gegen "Unwahrheiten"

Die Sängerin Anna Netrebko zeigt sich in einer der APA übermittelten Stellungnahme höchst erstaunt über die Reaktionen der Salzburger Festspielleitung auf ihre gestern bekannt gewordene Absage.

„Mir tut es leid für die Umstände, die dadurch für das Publikum, meine Kollegen und die Organisatoren der Salzburger Festspiele entstanden sind. Aber ich freue mich sehr, dass sie mit Christine Schäfer eine so großartige Künstlerin für den Abend gefunden haben“, so Netrebko, „Allerdings schmerzt und befremdet es mich sehr, dass (Festspielpräsidentin, Anm.) Helga Rabl-Stadler, nachdem ich 5 Jahre in Folge mehr als 30 Vorstellungen zuverlässig gegeben habe, jetzt Unwahrheiten über mich verbreitet.“

„Ich liebe Salzburg und die Menschen dort. Salzburg ist meine künstlerische Heimat geworden. Ich bin gerne dort“, versichert Anna Netrebko, die als Grund der Absage ihrer Auftritte am 8. und 10. August eine akuten Kehlkopfentzündung (Laryngitis) angegeben hatte. Für Netrebkos Management „scheint der Vorwurf der Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, die Absage von Anna Netrebko sei als ’Unzuverlässigkeit’ zu werten, nicht haltbar“: „Unter Fachleuten im klassischen Opernbetrieb ist bekannt, dass ein verantwortungsvoller Sänger niemals mit einer Kehlkopfentzündung oder einer vergleichbaren Erkrankung der Atemwege auf die Bühne gehen sollte. Die Folgen davon wären irreparabel.“ Netrebko habe in Baden-Baden bereits in nicht ganz normaler Verfassung gesungen und hatte danach gehofft, dass es ihr besser gehen werde – was allerdings leider nicht der Fall gewesen sei.

„Die Aufführung der Stabat Mater des Barock-Komponisten Giovanni Battista Pergolesi war eine Idee von Anna Netrebko und ist auf ihren ausdrücklichen Wunsch in das Festspielprogramm aufgenommen worden. Anna Netrebko hat von daher nicht die geringste Veranlassung, die beiden Aufführungen außer aus den oben genannten Gründen abzusagen“, so eine Aussendung des Managements, „Die Zuverlässigkeit von Anna Netrebko ist in der Branche vorbildlich und unbestritten. Das gilt auch für ihre Vorstellungen bei den Salzburger Festspielen. Über 30 Vorstellungen hat die Künstlerin in Salzburg bereits ohne eine einzige Absage gegeben: 2002 und 2003 ’Don Giovanni’, 2004 ’I Capuletti e i Montecchi’, 2004 ’Krieg und Frieden’, 2005 ’La Traviata’ und 2006 ’Nozze di Figaro’.“

„Durch ihr künstlerisches Potential, ihr Engagement und letztlich die Liebe zu Salzburg hat sie maßgeblich mit dazu beigetragen, ein Millionenpublikum für die Salzburger Festspiele zu gewinnen. TV-Übertragungen von den Festspielen mit Anna Netrebko erreichten stets 7stellige Zuschauerzahlen“, heißt es weiter.

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