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Nestroy-Preise in Wien vergeben

Pohl bekam den ersten Preis des Abends
Pohl bekam den ersten Preis des Abends ©APA (Gindl)
Im Wiener Ronacher hat die Verleihung der "Nestroy"-Theaterpreise stattgefunden. Mit der bereits zum neunten Mal vergebenen Auszeichnung werden in elf Kategorien die besten Leistungen der vergangenen Saison auf österreichischen Bühnen sowie die "Beste deutschsprachige Aufführung" gewürdigt. Video

Die ersten Preise des Abends gingen an Andre Pohl (Beste Nebenrolle) und Stefan Bachmann (Beste Regie). Burgtheater-Mimin und “Nestroy”-Preisträgerin Maria Happel führte durch den Abend im Ronacher. Den “Nestroy” für die beste Nebenrolle nahm Andre Pohl für seinen Auftritt in Horvaths “Der jüngste Tag” im Theater in der Josefstadt entgegen. Als bester Regisseur wurde Stefan Bachmann für die Inszenierung von Wajdi Mouawads “Verbrennungen” im Akademietheater ausgezeichnet. Den Spezialpreis bekam Schauspielhaus-Leiter Andreas Beck. Den Autorenpreis für das beste Stück erhielt zum bereits dritten Mal Gert Jonke für “Freier Fall”, inszeniert von Christiane Pohle am Akademietheater.

Den Preis für die beste Ausstattung erhielt Viktor Bodo für “Alice” nach Lewis Carroll am Schauspielhaus Graz. Den Nachwuchspreis an Sebastian Wendelin überreichte Vorjahres-Gewinnerin Katharina Straßer.

Volker Schmidt wurde für die Inszenierung seines Schul-Amoklauf-Stücks “komA” mit dem Preis für die beste Off-Produktion ausgezeichnet. Markus Hering erhielt den “Nestroy” als bester Schauspieler für seine Rollen als Hermile in “Verbrennungen”, Erich in “Freier Fall” und C in “Pool (kein Wasser)” von Mark Ravenhill am Akademietheater. Zur besten Schauspielerin wurde Regina Fritsch als Nawal in Wajdi Mouawads “Verbrennungen” gewählt.

Den “Nestroy” für das Lebenswerk ging an Peter Zadek (82). Zur “Besten deutschsprachigen Aufführung” wurde Michael Thalheimers Version von Gerhart Hauptmanns “Ratten” am Deutschen Theater Berlin gewählt.

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