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Nepal: Wieder Verletzte bei Demonstration

Am Montag ist es in Kathmandu trotz einer Ausgangssperre wieder zu Bürgerprotesten gegen die autokratische Herrschaft von König Gyanendra mit Verletzten gekommen.

Die Polizei ging erneut gewaltsam gegen die Demonstranten vor. Etwa 15 Menschen seien durch Stockhiebe und Gummigeschosse verletzt worden, teilte ein Mediziner aus einem mobilen Ärzteteam mit. An der Kundgebung im Nordosten der Hauptstadt nahmen etwa 2.000 Menschen teil.

In Kathmandu waren die Auswirkungen der seit fast drei Wochen anhaltenden Proteste deutlich sichtbar. Einwohner klagten über einen Mangel an Treibstoff und Lebensmitteln. Auf den Straßen türmte sich der Müll. Auf der Ringstraße, die bereits Schauplatz mehrerer Großkundgebungen war, waren Straßensperren und verbrannte Autoreifen zu sehen.

Die Kommunistische Partei Nepals kündigte für Dienstagnachmittag eine Massenkundgebung an, die bis vor den Palast des Königs führen solle. An mehreren Stellen der 27 Kilometer langen Ringstraße wollen sich Vertreter der Opposition an die Demonstranten wenden. „Die demokratische Republik hat die Ringstraße des Königs erreicht“, sagte Gautam. „Nun wird sie es bis zum königlichen Palast schaffen.“ In einer Erklärung der gesamten Oppositionsallianz aus sieben Parteien hieß es, mehr als zwei Millionen Demonstranten würden am Dienstag für die Wiedereinsetzung des 2002 aufgelösten Parlaments und eine neue Verfassung auf die Straße gehen.

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