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Nepal setzt Besteigung des Mount Everest aus

Nach China stellt auch Nepal keine Genehmigungen mehr für den Aufstieg des Mount Everest aus.
Nach China stellt auch Nepal keine Genehmigungen mehr für den Aufstieg des Mount Everest aus. ©Symbolbilder Pixabay
Wegen des neuartigen Coronavirus hat Nepal alle bereits erteilten Genehmigungen zur Besteigung des Mount Everest in der Hauptklettersaison im Frühling gestrichen. Zudem werden keine Touristenvisa mehr verteilt.

Das teilte Tourismusminister Yogesh Bhattarai der Nachrichtenagentur AFP mit. Am Donnerstag hatte bereits China, von wo man den 8848 Meter hohen Berg ebenfalls besteigen kann, die Expeditionen abgesagt.

Erheblicher finanzieller Einschnitt

Jährlich verdient das Expeditionsunternehmen ungefähr vier Millionen Euro durch Aufstiegslizenzen des Mount Everest. Eine Lizenz für den Aufstieg in Nepal kostet rund 9800 Euro. Laut Angaben dürften die Verluste weit höher sein. Der Ausfall der Everest-Sasion bedeutet somit einen schweren Einschnitt für den Himalaya-Staat.

Jedes Jahr stellen sich mehrere Hundert Menschen der Herausforderung, den Mount Everest zu besteigen. Im vergangenen Jahr bestiegen 885 Menschen den Berg. Der Aufstieg ist von zwei Seiten möglich - der nepalesischen und der chinesischen Seite. Das Zeitfenster für passende Wetterbedingungen auf den höchsten Berg der Welt dauert von Ende April bis Ende Mai.

Expertenkritik: "Zu viele Genehmigungen"

Im vergangenen Frühling ging ein Video viral, in dem zu sehen war, dass einige Bergsteiger beim Aufstieg Schlange standen. Experten kritisierten in den vergangenen Jahren, dass man zu viele Genehmigungen ausgestellt hatte - vor allem auch an zu unerfahrene Bergsteiger. Im vergangenen Mai waren innerhalb weniger Tage elf Menschen bei der Besteigung ums Leben gekommen. Seit der Erstbesteigung im Jahr 1953 haben mehr als 5000 Menschen den Everest erklommen, von denen 300 starben.

(APA, AFP, dpa)

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