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Nein zum Personalabbau bei der Post in Vorarlberg

Feldkirch/Wolfurt - Gegen die massiven Bedenken der MitarbeiterInnen und der Personalvertretung hat die Post AG heute mit dem Personalabbau in der Zustellbasis Wolfurt begonnen, kritisiert AK-Vizepräsidentin Manuela Auer.

“Die Beschäftigten sind tief betroffen und empört über das Vorgehen der Post-Verantwortlichen”, so Auer nach Gesprächen mit den ZustellerInnen vor Ort. “Der Personalabbau muss umgehend gestoppt und das kundennahe Service der Post erhalten werden”, fordert die AK-Vizepräsidentin. Den Betroffenen und der Personalvertretung sagte sie die volle Unterstützung zu.

Unter dem Deckmantel einer Optimierung des Zustellsystems würden in den 13 “Basen” des Landes nach und nach MitarbeiterInnen abgebaut und dem verbleibenden Personal mehr Arbeit für gleiches Geld zugemutet, so Auer. Der Auftakt sei heute in Wolfurt mit der Streichung von 2,5 Stellen gemacht worden. In Monatsabständen sollen dann in Dornbirn und Bludenz jeweils weitere 5 Stellen abgebaut werden. Danach würden Rankweil, Schruns und die restlichen Basen an der Reihe sein. Insgesamt seien bis zu 50 Arbeitsplätze in Gefahr.

Leistungsgrenze überschritten

Als “absolut unverständlich und auch einmalig in der Geschichte der österreichischen Post” kritisiert die AK-Vizepräsidentin, dass bei einem solch tief greifenden Schritt die Personalvertretung übergangen und deren massive Einwände ignoriert wurden. “Gerade für ein öffentlichen Unternehmen ist dies ein vollkommen untragbares Verhalten”, meint Auer.

Laut Personalvertretung sei aufgrund der Größe der Zustellbezirke und der hohen Arbeitsbelastung in Vorarlberg schon jetzt bei den Bediensteten die Leistungsgrenze überschritten. Weniger MitarbeiterInnen würden die Belastung noch weiter in die Höhe treiben und negative Auswirkungen nicht nur für die Beschäftigten, sondern auch für die KundInnen bringen.

Dass die Personalvertretung den Stellenabbau und Mehrbelastungen bei gleichem Lohn ablehnt und die ZustellerInnen zu Dienst nach Vorschrift aufruft, ist für Auer “absolut verständlich”. Die Post AG fordert sie auf, sich endlich mit der Personalvertretung an den Verhandlungstisch zu setzen und den Personalabbau umgehend zu stoppen. Anstatt ständig Stellen zu streichen und Pläne für eine Zusammenlegung von städtischen Postämtern zu wälzen, sollte sich das Unternehmen wieder mehr an den KundInnen und ihren Bedürfnissen orientieren, so Auer.

Als “absolut unverständlich und auch einmalig in der Geschichte der österreichischen Post” kritisiert die AK-Vizepräsidentin, dass bei einem solch tief greifenden Schritt die Personalvertretung übergangen und deren massive Einwände ignoriert wurden. “Gerade für ein öffentlichen Unternehmen ist dies ein vollkommen untragbares Verhalten”, meint Auer.

Laut Personalvertretung sei aufgrund der Größe der Zustellbezirke und der hohen Arbeitsbelastung in Vorarlberg schon jetzt bei den Bediensteten die Leistungsgrenze überschritten. Weniger MitarbeiterInnen würden die Belastung noch weiter in die Höhe treiben und negative Auswirkungen nicht nur für die Beschäftigten, sondern auch für die KundInnen bringen.

Dass die Personalvertretung den Stellenabbau und Mehrbelastungen bei gleichem Lohn ablehnt und die ZustellerInnen zu Dienst nach Vorschrift aufruft, ist für Auer “absolut verständlich”. Die Post AG fordert sie auf, sich endlich mit der Personalvertretung an den Verhandlungstisch zu setzen und den Personalabbau umgehend zu stoppen. Anstatt ständig Stellen zu streichen und Pläne für eine Zusammenlegung von städtischen Postämtern zu wälzen, sollte sich das Unternehmen wieder mehr an den KundInnen und ihren Bedürfnissen orientieren, so Auer.

Quelle: AK Vorarlberg

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