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NBA ja, aber nicht um jeden Preis

Nicht nur wegen Schuhgröße 52 und 2,11 m Größe steht Aleksandar Djuric mit beiden Beinen fest im Leben. Vorarlbergs bester Basketballer träumt weiter von einem Wechsel in die NBA - aber nicht um jeden Preis.

Bereits bei seinem Wechsel vor einem Jahr in seine Heimat Serbien hat „Aco” seine Bilckrichtung klar festgelegt. Die NBA ist das erklärte Ziel, doch nicht um jeden Preis. Obwohl er drei Tage nach der Vertragsunterzeichnung bei Roter Stern Belgrad ein Angebot von Real Madrid erhielt, entschied sich „Aco” gegen ein Engagement bei den Spaniern. „Ich wollte mich weiterentwickeln und für dieses Vorhaben sah ich in Belgrad die besseren Perspektiven”, so der Center.

Djuric ist nach einem Jahr in Belgrad überzeugt davon, damals die richtige Entscheidung getroffen zu haben. „Unter Coach Zmago Sagadin, sicher einer der besten fünf Trainer in Europa, habe ich einen weiteren Schritt nach vorne gemacht”, so der Hühne, der in punkto Schnelligkeit und Muskelmasse Fortschritte verzeichnete.

Zu Ende der Saison bekam Djuric die Begeisterung für den Basketball in Serbien hautnah zu spüren. Im Halbfinale der serbischen Superliga gegen Vrsac kam es im Rückspiel in der Halbzeit zu Ausschreitungen unter den Fans. Belgrad wurde daraufhin disqualifiziert. „Basketball ist in Serbien die Sportart Nummer eins. Als Spieler bist du ein kleiner Nationalheld, auf der Straße wird man pausenlos um Autogramme und Fanartikel gefragt”, so der gebürtige Bregenzer.

„Aco” wurde in der abgelaufenen Saison als „Sensation des Jahres” betitelt und nicht nur einmal hieß es in den Medien: „Der geniale Bub aus Österreich”. Den möglichen Wechsel in die NBA hat der in wenigen Tagen 22 Jahre alt werdende „Djuric” abgelehnt. „Ich war im Draft Nummer 53 in der zweiten Runde. Bei einer Verpflichtung hätte ich 349.000 US-Dollar Jahresgehalt bekommen und hätte davon 48 Prozent Steuern, Wohnung und Auto zahlen müssen”.

Djuric hat noch einen Zweijahresvertrag bei Roter Stern, eine Ausstiegsklausel würde aber einen sofortigen Wechsel möglich machen. Interessenten für den dreimaligen Österreichischen Meister (mit Kapfenberg) gibt es einige. Vielleicht hängt er aber auch noch ein „Lehrjahr” in Belgrad an.

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