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NATO: Afghanistan-Einsatz ausgeweitet

Die von der NATO geführte Afghanistan-Schutztruppe ISAF soll "so rasch wie praktisch möglich" auch auf den umkämpften Osten des Landes ausgeweitet werden.

Ein entsprechender Beschluss soll am Donnerstag um 14.00 Uhr in Kraft treten, sofern nicht eines der 26 NATO-Mitglieder noch widerspricht. Das beschloss der NATO-Rat in Brüssel nach Angaben von Diplomaten. Die Ausweitung auf bedeutet, dass in nächster Zukunft rund 13.000 US-Soldaten im Osten Afghanistan dem NATO-Kommando der ISAF unterstellt werden, während etwa 8.000 US-Soldaten den Anti-Terror-Kampf der von den USA geführten „Operation Enduring Freedom“ fortsetzen.

Bei einem Anschlag in der westafghanischen Provinz Herat sind am Donnerstag erneut drei ISAF-Soldaten verletzt worden. Die ISAF teilte mit, auch ein afghanischer Übersetzer sei bei der Explosion am Vortag rund 90 Kilometer südlich von Herat-Stadt verletzt worden. Die Soldaten eines Wiederaufbauteams seien auf dem Rückweg von einem Schulbauprojekt gewesen. Über die Nationalität der verletzten Soldaten machte die ISAF keine Angaben. In Herat sind vor allem Spanier und Italiener stationiert.

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