Najaf: Menschenmenge dringt in Moschee ein

In der zentralirakischen Stadt Najaf sind am Donnerstag zahlreiche Menschen in die seit Wochen umkämpfte Imam-Ali-Moschee eingedrungen. Wie ein AFP-Korrespondent berichtete, gelangte die Menge über den Südeingang in das schiitische Heiligtum.

Kurz zuvor war der schiitische Großayatollah Ali al-Sistani in der Stadt eingetroffen, um die seit Wochen andauernden Kämpfe zwischen Anhängern des radikalen Schiitenpredigers Moktada al-Sadr und US-Truppen zu beenden.

Unterdessen haben nach Angaben eines Sprechers des Großayatollah Gespräche zwischen Sistani und Sadr begonnen, deren Ziel es sei, eine „Zerstörung der heiligen Stadt Najaf“ zu verhindern.

Die Milizionäre Sadrs hielten sich in der Imam-Ali-Moschee, einem der wichtigsten Heiligtümer der Schiiten, bisher verschanzt. Die US-Truppen und irakische Einheiten hatten die Moschee in den vergangenen Tagen eingeschlossen.

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