Nachhaltige Mobilität: Gesund und energiesparend

Bregenz – Vor kurzem wurde der Fahrrad-Fuhrpark, der den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Landesdienst zur Verfügung steht, um zwei elektro-unterstützte Fahrräder erweitert.

Damit stehen in den Bezirkshauptmannschaften und im Landhaus insgesamt zwölf Fahrräder zur Ausleihe bereit. Fahrradhelme und Regenmäntel können ebenfalls ausgeborgt werden. “Das Leihangebot wird von vielen Landesbediensteten gerne in Anspruch genommen”, freut sich Landesamtsdirektor Johannes Müller über seine umwelt- und gesundheitsbewussten Kolleginnen und Kollegen. “Jeder gesparte PKW-Kilometer ist ein Beitrag zur Energiezukunft Vorarlberg”, betont Verkehrslandesrat Karlheinz Rüdisser.

Vorarlberg ist mit seinem beinahe 500 Kilometer langen Radwegenetz ein echtes Radlerparadies. Dementsprechend groß ist die Fahrradbegeisterung in der Bevölkerung. Laut einer aktuellen Studie des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) wurden in Vorarlberg im Jahr 2008 pro Person rund 500 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt – mehr als doppelt so viel wie im Bundesschnitt. Die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger legen bereits heute 15 Prozent der Wege an einem Werktag mit dem Fahrrad zurück. Österreichweit ergibt sich somit der höchste Radverkehrsanteil. Die Begeisterung wird durch den ständigen Ausbau des Wegenetzes und durch Unterstützung von öffentlichkeitswirksamen Aktionen vom Land tatkräftig gefördert.

Verwaltung macht mit

   In Vorarlberg sind verschiedenen Auswertungen zufolge 43 Prozent aller Autofahrten kürzer als fünf Kilometer und überhaupt nur ein Drittel aller Autofahrten länger als 10 Kilometer. Mit der Radverkehrsstrategie für Vorarlberg, die unlängst präsentiert wurde, soll das Fahrrad endgültig zum Alltags-Verkehrsmittel im Land gemacht werden. In diesem Kontext ist auch das verbesserte Fahrradangebot im Landhaus zu sehen, erklärt Landesamtsdirektor Müller: “Kürzere Wege im Raum Bregenz, aber auch längere dienstliche Fahrten mit elektrisch gestützten Fahrrädern oder in Kombination mit einer Jahreskarte des Verkehrsverbunds Vorarlberg sind ohne Probleme möglich”. Es gehe darum, das große Potential, das im Radverkehr steckt, noch stärker zu nutzen”, sagt Rüdisser. Dabei müsse der Umstieg aufs Fahrrad im Sinne der Energiezukunft Vorarlberg möglichst einfach gestaltet werden, so der Landesrat.

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