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Nachfolgeverein von SW gegründet

Am Montagnachmittag wurde ein Nachfolgeverein für den abgestiegenen insolventen Fußball-Bundesligisten SW Bregenz gegründet. Der neue Verein trägt den Namen Sportklub (SK) Bregenz.

Um Mitternacht lief die Anmeldefrist des Vorarlberger Fußballverbandes (VFV) ab, Stunden zuvor wurde in Bregenz noch intensiv am neuen Klub gefeilt. In den Abendstunden erfolgte schließlich die Anmeldung des SW-Nachfolgevereins SK Bregenz. Damit ist gewährleistet, dass die rund 300 Nachwuchsspieler wieder eine Heimat haben. Nach dem endgültigen Nein von Benno Kienreich (“Ich habe es versucht, aber einfach zu viele Absagen erhalten. So war das Konzept meiner Gruppe nicht mehr realisier- und allein auch nicht machbar.”) schaltete sich die Stadt Bregenz in Person von BM Markus Linhart sowie den Stadträten Annette Fritsch und Roland Frühstück in die Gespräche ein. Für Linhart stand dabei ganz klar der Nachwuchs im Mittelpunkt.

Praktisch in letzter Sekunde konnte die Reißleine gezogen werden, wurde mit Wolfgang Glatz ein neuer Obmann gefunden. “Ich wollte das Schlimmste verhindern”, ließ sich der ehemalige SW-Spieler umstimmen. Drei Monate will sich der Bregenzer Unternehmer (“Schilder Glatz”) Zeit geben, um für ordentliche Strukturen im Verein zu sorgen. Dann, so Glatz weiter, werde er in die zweite Reihe rücken und Leuten, die das Handwerk verstehen, den Vortritt lassen. “Es musste gehandelt werden, zu viel wurde schon gesprochen.” Der Verein müsse eine gesunde Basis haben, man müsse auf der Jugend aufbauen, “dann kann man in ein paar Jahren Pläne schmieden“, sagte Glatz.

Laut Beschluss des Vorarlberger Fußball-Verbandes (VFV) muss der SK Bregenz in der kommenden Saison in der Landesliga und damit der fünfthöchsten Spielklasse an den Start gehen. Das 18-köpfige Gremium hatte sich gegen eine Teilnahme des Nachfolgevereins an der Vorarlbergliga ausgesprochen.

Das Konkursverfahren über SW Bregenz wurde am vergangenen Donnerstag eröffnet. Passiva von rund 6,25 Mio. Euro stehen Aktiva von rund 185.000 Euro gegenüber. Noch in dieser Woche soll die Entscheidung fallen, ob SW Bregenz möglicherweise aufgelöst wird.

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